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Güstrower Anzeiger

01. Juli 2016 | 20:48 Uhr

Jahresrückblick 2014 : Votum für geteilten Verwaltungssitz

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Rückschau auf ein ereignisreiches Jahr 2014 – das zweite Quartal


Oktober


• Der Gewerbeverein Güstrow feiert sein zehnjähriges Bestehen. Er hat fast 100 Mitglieder und organisiert jährlich vier Großveranstaltungen in der Stadt.

• Am Güstrower Amtsgericht wird zu Erinnerung an die große Demonstration am 27. Oktober 1989 in der Stadt eine Gedenktafel an die friedliche Revolution enthüllt.

• Der Bauausschuss der Stadtvertretung sondiert die eingegangenen Namensvorschläge für den neuen Wanderweg an der Güstrower Stadtmauer.

• Asylbewerber und Politiker diskutieren auf einer „mobilen Pressekonferenz“ in Güstrow über Asylpolitik und machen sich gegen rechtsextreme Flüchtlingshetze in MV stark. Rechtsextreme ziehen vor das neue Asylbewerberheim in der Südstadt. Hunderte Güstrower stellen sich dem rechten Aufmarsch entgegen.

• Riesenfreude bei Eltern, Kindern und DRK: Der neue Hort „Stelzenvilla“ in der Walkmühlenstraße wird übergeben. Das DRK investierte in den Neubau 1,6 Millionen Euro.

• In der Ernst-Barlach-Stiftung Güstrow folgt eine hochkarätige Ausstellung der nächsten. Am 26. Oktober öffnet das internationale Ausstellungsprojekt „Wandlungen“ mit weltberühmten Künstlern.


November


• Der SPD-Ortsverband Güstrow begeht am einstigen Gründungsort im Haus der Kirche sein 25-jähriges Bestehen.

• Sabine und Andreas Pieper aus Laage erhalten für die Sanierung der Korff’schen Villa den Handwerkerpreis in der Denkmalpflege.

• Nach 40 Dienstjahren verabschiedet sich die Chefärztin der Kinder- und Jugendklinik im KMG-Klinikum Güstrow Dr. Christiane Trapp in den Ruhestand.

• Der Luftkurort Krakow am See wird beim Landeswettbewerb „Seniorenfreundliche Kommune“ in Schwerin mit dem 1. Platz ausgezeichnet.

• Der Tarifkonflikt beim DRK-Kreisverband schwelt weiter. Mitarbeiter des DRK-Rettungsdienstes machen auf einer Betriebsversammlung ihrem Unmut über zu geringe Löhne und Druck aus der Chefetage Luft.

• Der Friedhofsausschuss der Güstrower Pfarrgemeinde beschließt eine neue Friedhofs- und Friedhofsgebührensatzung. Danach steigen ab Januar 2015 die Gebühren auf dem Güstrower Friedhof.

• Güstrower Taxifahrer sind in Aufruhr. Die neue, angeblich vom Landkreis geplante Tarifordnung des Landkreises für ihre Branche würde Preissteigerungen für die Kunden von bis zu 60 Prozent auf der Kurzstrecke bringen.

• Nach aufwendiger Sanierung der alten Domschule von Güstrow wird das geschichtsträchtige Gebäude als Haus III des John-Brinckman-Gymnasiums eröffnet. In die Sanierung wurden 4,4 Millionen Euro investiert.

•Die Feuerwehr Niegleve/Wattmannshagen weiht ihr neues Gerätehaus und Löschfahrzeug an.

• Die Lohmener übergeben ihre neue Straße Am Molke-riebarg. Kostenpunkt: 180 000 Euro.

• Unter den Eltern beginnen die Diskussionen über die Vollverpflegung in den Kindertagesstätten, die ab Januar 2015 eingeführt werden soll.

• Der traditionsreiche Ortsverein des Arbeiter-Samariter-Bundes Güstrow entgeht nur knapp einer Insolvenz. Es wird die Fusion mit dem Kreisverband Schwerin-Parchim angestrebt.

• Die Krakower Wohnungsgesellschaft Wokra bekommt einen neuen Aufsichtsrat. Damit ist ein anhaltender Streit beigelegt.

• Die Kirchgemeinde Reinshagen erinnert mit einer Gedenktafel an das Schicksal der Flüchtlinge, die nach dem Zweiten Weltkrieg ins Dorf kamen.

• In Bülow wird die neue Dorfstraße übergeben. Die Gemeinde wartete fünf Jahre auf die Fördermittel.

• Die AWO eröffnet im Magdalenenluster Weg ihren Neubau für Betreutes Wohnen. Er kostet vier Mio. Euro.


Dezember


• 30 Jahre nach der Stasi-Bluttat in Güstrow wurde am authentischen Ort in der Neukruger Straße in Güstrow ein neuer Gedenkstein enthüllt. Er erinnert daran, dass am 21. Dezember 1984 zwei Güstrower durch einen betrunkenen Stasi-Wachmann erschossen und ein weiterer junger Mann schwer verletzt wurde.

• Ab dem 29. März verdoppelt die Lufthansa ihre Flüge aus MV zum Drehkreuz München. Von dort aus haben die Reisenden Anschluss an 116 Ziele in 45 Ländern.

• Endlich: Nach jahrelanger Diskussion wurde am Wohngebiet Wallensteinstraße mit dem Bau einer Lärmschutzwand zum dahinter befindlichen Jugendclub begonnen.

• Nach zwei Jahren Bauarbeiten öffnet am 15. Dezember am Güstrower Pferdemarkt die neue Filiale der Ostseesparkasse Rostock mit 26 Mitarbeitern.

• Die Pferdezüchterin Mechthild Bause aus Lohmen wird für ihre Erfolge in der Trakehnerzucht vom deutschen Zuchtverband als Deutschlands Züchterin des Jahres 2014 ausgezeichnet.

• Der Kreistag fasst den Grundsatzbeschluss, dass die Kreisverwaltung weiterhin in Güstrow und Bad Doberan verbleiben soll.

• Die Güstrower Stadtvertreter beschließen, fünf Planungsbüros und zwei Unis Gestaltungskonzepte für das Stahlhof-Gelände erarbeiten zu lassen. Kostenpunkt: Insgesamt 68 000 Euro.

• Hunderte Menschen aus ganz Mecklenburg-Vorpommern demonstrieren in Güstrow für das Recht auf Asyl und eine positive Willkommenskultur für Flüchtlinge. Parallel dazu marschierten Anhänger der rechten Szene durch die Stadt.

• Die ersten Flüchtlinge ziehen ins Asylbewerberheim in der Südstadt ein.

• Fünf Güstrower strickten 120 Mützen, Handschuhe und Schals für Seeleute und übergeben sie der Deutschen Seemannsmission Rostock.

• Der neue Weg an der Güstrower Stadtmauer heißt „Achtern Dom“, so beschließt es die Güstrower Stadtvertretung.

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