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Güstrower Anzeiger

04. Dezember 2016 | 07:09 Uhr

Fachhochschule Güstrow : Tatort-Melodie zum 25. Geburtstag

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Die Güstrower Fachhochschule lud gestern zum Festakt ein – dabei war der Blick sowohl in die Vergangenheit als auch in die Zukunft gerichtet

Zum Auftakt der Festveranstaltung zum 25-jährigen Bestehen der Güstrower Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege gestern Nachmittag erfüllte eine bekannte Melodie den Festsaal. Mit dem Tatort-Titelthema hatte sich das Symphonische Blasorchester der Kreismusikschule ein mehr als passendes Stück angesichts der vielen uniformierten Gäste ausgewählt. „Schön, dass sie alle hier unser Jubiläum mit uns feiern wollen“, leitete Direktorin Dr. Marion Rauchert zu Beginn ein. Viel habe sich in den vergangenen 25 Jahren an der Fachhochschule verändert, fachlich und didaktisch habe man sich hier weiterentwickelt, machte Rauchert, seit Januar 2015 Direktorin der Bildungseinrichtung, deutlich. „Wir wollen ein guter Dienstleister für Polizei und Verwaltung sein“, fasste sie zusammen und richtete auch ein paar persönliche Worte an die jüngsten Anwärter: „Ich wünsche mir, dass sie der Verwaltung der Zukunft ihren Stempel aufdrücken.“

Auch Innenminister Lorenz Caffier habe sich von den Koalitionsgesprächen in Schwerin losreißen können, um die Festrede zu halten. „Ich darf ihnen versichern, dass die Fachhochschule eine wichtige Rolle in den Gesprächen spielt“, sagte er einleitend. Es sei wichtig die Schule so aufzustellen, dass sie die vor ihr liegenden Aufgaben erfüllen könne, fügte Caffier weiter an. „Die Fachhochschule war gerade in den ersten Jahren ihres Bestehens d  i  e Fördereinrichtung für Rechtsstaat und Demokratie im Land. Heute ist sie d  a  s Zentrum für Aus- und Weiterbildung“, machte der Innenminister deutlich. Auch die Verankerung der Bildungseinrichtung in der Stadt Güstrow betonte Caffier: „Sie ist ein fester Bestandteil der Stadt und so sollte es auch sein.“ Dies bestätigte Bürgermeister Arne Schuldt gern. Den mehr als 300 neuen Auszubildenden – davon viele Neu-Güstrower – legte Schuldt die Kultur- und Freizeiteinrichtungen nahe. „Güstrow hat viel zu bieten“, sagte Arne Schuldt.

Mit Dezernentin Anja Kerl sprach auch eine Absolventin der Verwaltungsfachhochschule. „Im Oktober 1994 begann mein Werdegang hier in diesem Saal“, erklärte sie den Zuhörern und endete: „Das ich einmal als Beigeordente zu ihnen sprechen würde, hätte ich 1994 noch nicht gedacht.“ Kyra Kröger, Auszubildende am Fachbereich Polizei, und Peter Oliver Benn, Student am Fachbereich Allgemeine Verwaltung, fungierten gestern als Sprachrohr für den Nachwuchs. Sie formulierten ihre ganz persönlichen Wünsche und Ziele – ihren Stempel, den sie der Verwaltung der Zukunft künftig aufdrücken werden.

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erstellt am 13.Okt.2016 | 21:00 Uhr

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