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Güstrower Anzeiger

04. Dezember 2016 | 02:54 Uhr

Strassenbau : Tage für Sandpiste gezählt

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Laager Straßenbaustellen aktuell: Schwendißtannen, Rudolf-Tarnow-Weg und Liessower Damm.

Zur Bauberatung traf man sich gestern Vormittag auf der Straße „Schwendnißtannen“ in Laage – bisher ein Sandweg. Es ist eine von drei Straßenbaustellen in Laage und Liessow. Bis Mitte Dezember sollte alles fertig sein, da sind sich Planer Thomas Wiswede und Bauunternehmer Ulf Eggebrecht einig.

Gebaut werden hier 140 Meter Straße, eine Wendeschleife und darüber hinaus noch ein Gehweg, bisher ein Trampelpfand, der zur Breesener Straße führt. Mitte September hatten die Bauarbeiten begonnen. Der Kanalbau soll heute abgeschlossen werden. Danach werde man den Straßenbau vorbereiten, berichtet der Planer. Mit der Asphaltierung werde man aus Rücksicht auf die Anwohner an der Wendeschleife beginnen, betont Thomas Wiswede. Silvia Sieratzke und Antje Sievers, die als Tagesmütter zehn Kinder betreuen, haben mit der Baustelle kein Problem. „Ganz im Gegenteil, wir freuen uns, dass nach 26 Jahren – wir sind 1990 hierher gezogen – endlich die Straße gebaut wird“, betont Silvia Sieratzke. Für die Kinder sei die Baustelle sehr interessant. Die Eltern müssten einen kleinen Weg in Kauf nehmen. „Da müssen wir jetzt durch“, sagt die Tagesmutter.


28 weitere Grundstücke erschließen


Der Kanalbau läuft auch auf der Erweiterungsfläche des Wohngebietes „Auf den Fußstücken“. Erschlossen wird hier ein Areal mit 28 Baugrundstücken. Zunächst werden sämtliche Ver- und Entsorgungsleitungen verlegt. „Diese Woche die Wasserleitungen, in der nächsten Woche folgen Telekom, Wemag und die Fernwärmeleitungen“, informiert Marion Hünecke, Leiterin des Geschäftsbereiches Stadt- und Gemeindeentwicklung im Rathaus. Der Rudolf-Tarnow-Weg erhält im Erstausbau neben der Schottertragschicht Asphalt, der den Unterbau während der Bebauung mit Eigenheimen schützt. Erst zu einem späteren Zeitpunkt wird die Straße dann wie die bereits vorhandenen Straßen im Wohngebiet gepflastert, fügt Hünecke hinzu.


Liessower Damm erhält Pflasterspurbahn


Von einer „ganz hervorragenden Piste“, spricht Hans-Joachim Wiede hinsichtlich des Liessower Damms. Der Unterbau sei hergestellt, so dass demnächst mit Pflasterarbeiten begonnen werden könne. Auf rund 2,7 Kilometern erfolgt die Befestigung des Liessower Damms mit einer Pflasterspurbahn, die maschinell verlegt wird. Der Mitarbeiter des Geschäftsbereiches Stadt- und Gemeindeentwicklung macht darauf aufmerksam, dass es keine direkte Anbindung des Liessower Damms an die Bundesstraße 103 geben wird. Der Straßenbau ende an einer Betonfläche, die es in diesem Bereich bereits gibt. Eine Anbindung an die B 103 wäre zu aufwändig. Fraglich sei auch, ob sie überhaupt genehmigt worden wäre, so Wiede. Mitte November soll das rund 530 000 Euro teure über das Bodenordnungsverfahren „Recknitz II“ geförderte Vorhaben abgerechnet werden.

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erstellt am 07.Okt.2016 | 12:00 Uhr

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