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Güstrower Anzeiger

05. Dezember 2016 | 03:23 Uhr

CAP-Märkte Güstrow : Spendentüten helfen direkt vor Ort

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Aktion der Güstrower CAP-Märkte endet im Dezember. Bisher 617 Tüten an soziale Projekte, Initiativen und Vereine in Güstrow.

Hilfe direkt vor Ort – dafür steht die Spendenaktion „Gemeinsam Mensch sein“ der beiden CAP-Märkte in der Elisabethstraße und am Markt in Güstrow. Nur noch bis Jahresende können Kunden die für einen guten Zweck prall gefüllten Spendentüten in den Märkten kaufen, dann ist Schluss. „Seit Start der Aktion im März sind bisher 617 Tüten für verschiedene Einrichtungen in Güstrow rausgegangen. Von Anfang an lief die Spendenaktion sehr gut“, sagt Doreen Blask von der Diakonie Güstrow. Die Tüten sind jeweils mit Dingen gefüllt, die die Einrichtungen, sozialen Projekte, Initiativen und Vereine benötigen. Gestartet wurde im März mit Spendentüten für das Frauenschutzhaus. Und auch zum Abschluss der Aktion sammeln die CAP-Märkte im Dezember wieder für diese Hilfseinrichtung.

Im November konnte sich das Projekt „Kinder-Mahl-Zeit“ der Diakonie Güstrow über 98 Tüten gefüllt mit frischem Obst und Gemüse, Säften, Brot und Milchprodukten freuen. Projektleiter Ronald Janda kam persönlich, um die Spenden in Empfang zu nehmen. „Die große Spendenbereitschaft überwältigt mich“, sagt er. Das Projekt „Kinder-Mahl-Zeit“ ist auf Spenden angewiesen. Seit Juli unterstützt es Mädchen und Jungen in Güstrow, die aus finanziellen Gründen nicht an der Schulspeisung teilnehmen können. Dafür fährt Projektleiter Ronald Janda täglich in die unterschiedlichen Einrichtungen der Stadt. Gesammelt wurde daneben auch bereits für die Obdachlosenunterkunft der Volkssolidarität, den Tierschutzverein, das Projekt „Leuchtturm“ auf dem Distelberg und die Jugendfeuerwehr Güstrow.

„Vor allem auch Stammkunden haben regelmäßig Tüten gekauft“, sagt Doreen Blask. „Der Erfolg der Aktion hängt sicherlich damit zusammen, dass jeder Kunde sieht, was er spendet, und weiß, wo es hinkommt.“


Großer Bedarf im Frauenschutzhaus


Ab heute sammeln die CAP-Märkte der Integra Güstrow GmbH, einer 100-prozentigen Tochter der Diakonie, also noch einmal Spendentüten für das Güstrower Frauenschutzhaus. „Gerade hier ist der Bedarf sehr groß“, sagt Doreen Blask. Für fünf Euro können Kunden vorbereitete Tüten erwerben. „Für uns ist diese Aktion sehr wichtig“, sagt Karin Wien, Leiterin des Frauenschutzhauses. „Wir erhalten dadurch haltbare Lebensmittel, Hygieneartikel, Babynahrung und Windeln – Spenden, die für den Neustart der Frauen in unserem Haus von großer Bedeutung sind“, sagt sie. Seit 1992 kümmert sich der Verein „Arche für Frau und Familie“ in Güstrow um Frauen und Kinder, die sich zu Hause bedroht fühlen und von häuslicher Gewalt betroffen sind.

Bei der Spendentüten-Aktion im März kamen für das Frauenschutzhaus 150 Tüten zusammen. „Diese Spendentüten waren so hilfreich für uns. Wir sind dankbar, dass wir zum zweiten Mal diese Möglichkeit erhalten“, freut sich Karin Wien. Insgesamt 36 Frauen und 48 Kinder suchten in diesem Jahr Zuflucht im Frauenschutzhaus. Wer diese Spendenaktion unterstützen möchte, kann sich in den CAP-Märkten informieren.  

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erstellt am 01.Dez.2016 | 12:00 Uhr

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