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Güstrower Anzeiger

10. Dezember 2016 | 11:47 Uhr

Grippeschutzimpfung : Rechtzeitig vor Grippe schützen

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Impfzeit hat wieder begonnen. Hausärzte und Gesundheitsämter machen den Pieks gegen die Influenza-Viren.

Der goldene Oktober bleibt im Nordosten vorläufig eine Wunschvorstellung, prognostiziert der Wetter-Online-Dienst. Mit anderen Worten: Eine Erkältungen fördernde Witterung bleibt uns vorerst erhalten. Ein guter Grund, sich schnell noch gegen die Grippe impfen zu lassen. Hausärzte bieten das schon seit September an, die Mitarbeiterinnen des Gesundheitsamtes des Landkreises sind seit Anfang Oktober startklar.

„Risikopatienten impfen wir auch schon früher“, sagt Dr. Beate Keil, Sachgebietsleiterin Hygiene und Infektionsschutz im Gesundheitsamt. Zwei bis drei Wochen benötige der Impfstoff, um seine Schutzwirkung im menschlichen Körper zu entfalten. Der Impfstoff werde vom Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) nach Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation bereit gestellt und beinhaltet die am wahrscheinlichsten zu erwartenden Grippe-Erreger. Wie schon seit mehreren Jahren werden nur drei verschiedene Stämme der Influenza-A- und B-Typen dem Impfstoff beigemischt, erläutert Beate Keil. Damit werde, im Gegensatz zu früheren Zeiten, als weit mehr Influenza-Stämme im Impfstoff waren, das Risiko von möglichen Nebenwirkungen deutlich vermindert.

Besonders Personen, die täglich mit vielen Menschen zusammentreffen, sollten sich vor schweren Atemwegserkrankungen, wie der Influenza, schützen. An die hundert Personen haben sich allein im Gesundheitsamt am Wall in Güstrow in diesem Herbst bereits gegen die Grippe impfen lassen. „Am Tag der offenen Tür haben 30 von unserem Angebot Gebrauch gemacht“, berichtet Janetta Becker. Die Arzthelferin hat extra die Qualifikation erworben, damit sie an Stelle eines Arztes die Impfungen vornehmen darf. „Sie ist für uns eine ganz wichtige Unterstützung“, betont Dr. Keil, „gerade jetzt zu den Stoßzeiten der Grippeimpfungen.“

Zwar werde man bis zum Winterende gegen die Grippe impfen, sagt die Ärztin. Wichtig sei dennoch, dass man sich rechtzeitig vor den ersten Grippewellen immunisiert, betont Keil. Passender Hinweis dazu vom Wetterdienst: Die neue Woche soll gebietsweise freundlicher und wärmer starten, doch aus Nordwesten kommend kündigen dichte Wolken eine Kaltfront an. Diese überquert mit Regenfällen langsam das ganze Land, so dass sich dann wieder überall kühlere Atlantikluft durchsetzt.



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erstellt am 15.Okt.2016 | 12:00 Uhr

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