zur Navigation springen

Güstrower Anzeiger

04. Dezember 2016 | 17:19 Uhr

KMG-Klinikum Güstrow : Neuer Herzspezialist startet durch

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Das KMG-Klinikum Güstrow wurde um eine Klinik für Herzrhythmusstörungen erweitert. Neuer Chefarzt: Prof. Dr. Dietmar Bänsch.

„Ich habe noch nie in einem so schönen Labor gearbeitet“, freut sich Prof. Dr. Dietmar Bänsch. „Und noch nie mit so einem tollen Team“, schiebt er hinterher. Der 53-jährige Herzspezialist ist neu am KMG-Klinikum Güstrow, hat jetzt seine Arbeit aufgenommen und schon die ersten acht Patienten behandelt. Für den international renommierten Spezialisten hat die Klinikleitung extra eines der modernsten Herzkathederlabore in Norddeutschland eingerichtet und Bänsch gleichzeitig zum Chefarzt der neu eröffneten Klinik für interventionelle Rhythmologie und klinische Elektrophysiologie gemacht. „Mit dieser neuen Fachabteilung baut das KMG-Klinikum sein Leistungsspektrum als Kompetenzzentrum für das Herz in Mecklenburg-Vorpommern weiter aus“, unterstreicht Stefan Eschmann, Vorstandsvorsitzender der KMG-Kliniken.


Neue Klinik eine Bereicherung


So sieht es auch der Ärztliche Direktor des Güstrower Klinikums, Dr. Rolf Kaiser: „Bisher mussten wir Patienten mit speziellen Herzrhythmusstörungen nach Rostock schicken. Die neue Klinik ist eine Bereicherung und eine wichtige Erweiterung unseres Angebotsspektrums. Wir bekommen jetzt Patienten, die sonst nicht zu uns gekommen wären.“ Für Patienten mit Herzrhythmusstörungen bietet das Klinikum jetzt individuelle, nicht-medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen an. Die Elektrophysiologie ist die Lehre von den Herzströmen. Während das EKG diese Ströme von außen misst, werden sie mit der neuen Methode von innen lokalisiert und und auch gleich therapiert.

„Die Rhythmologie ist mein absolutes Steckenpferd“, sagt der Internist und Kardiologe Dietmar Bänsch und bezeichnet sich gleichzeitig als „Überzeugungstäter“ in seinem Fachgebiet. Die vergangenen neun Jahre arbeitete der aus Bielefeld stammende Mediziner an der Uniklinik Rostock. Den Schritt ans KMG-Klinikum Güstrow sieht er „als letzte Gelegenheit, was neues anzufangen“. Zudem würden die KMG-Kliniken Innovation fördern und seien neuen Impulsen gegenüber aufgeschlossen. Bänsch hat ein hochspezialisiertes Team mitgebracht, das aus zwei Oberärzten besteht, die wie er selbst die Zusatzqualifikation Spezielle Rhythmologie haben, darüber hinaus aus drei Assistenzärzten und drei speziell für die Elektrophysiologie ausgebildeten Pflegefachkräften.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass wir für unseren Standort Güstrow Prof. Dr. Bänsch und sein Team gewinnen konnten“, sagt Stefan Eschmann. Und auch Thomas Bürger, stellvertretender Klinikgeschäftsführer des KMG-Klinikums Güstrow, freut sich über den fachlichen und personellen Zugewinn: „Mit unserer neuen Klinik für interventionelle Rhythmologie und klinische Elektrophysiologie ergänzen wir unser Behandlungsspektrum und bieten unseren Patienten gemeinsam mit der kardiologischen Klinik von Dr. Kaiser eine optimale hochspezialisierte Behandlungsmöglichkeit in der Region.“ 

zur Startseite

von
erstellt am 10.Okt.2016 | 21:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen