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Güstrower Anzeiger

10. Dezember 2016 | 11:47 Uhr

Kreativer JugendTreff Laage : Neue Gesichter der Jugendarbeit

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Nach monatelanger Vakanz konnte die Christophorus-Gemeinde Laage als Träger Stellen neu besetzen.

Neue Gesichter in der Jugendarbeit im Amt Laage. Tim Kayatz (26) und Johannes Kretschmann (24) sowie Gabriele Teller (65) und Lukas Claus (18) betreuen jetzt die Kinder und Jugendlichen im „Kreativen JugendTreff“ Laage sowie in den Jugendtreffs in Kronskamp, Liessow, Sabel, Hohen Sprenz und Kritzkow. Nach einer langen Hängepartie startet die Christophorus-Gemeinde Laage als Träger der Jugendarbeit im Amt Laage wieder durch.

„Wir beobachten erfreut, dass junge Mitarbeiter sogleich junge Menschen anziehen“, betont Pastor Thomas Kretschmann. Man hatte damit gerechnet, dass es etwas länger dauern würde etwas wieder aufzubauen, das eingeschlafen war. Vergangenen Dezember hatte die letzte Mitarbeiterin aufgehört. Viel Geld habe die Kirchengemeinde für die Ausschreibung von zwei Stellen investiert. „Es kam auch mal eine Bewerbung, aber die Leute passten nicht. Deshalb hat es so lange gedauert“, erklärt Thomas Kretschmann.

Tim Kayatz trat Anfang des Monats seine Vollzeitstelle an, Johannes Kretschmann ist mit einer Dreiviertelstelle seit September dabei. Gabriele Teller und Lukas Claus sind auf Honorarbasis und ehrenamtlich beschäftigt. Lukas Claus hilft im Laager Jugendtreff. Gabriele Teller ist dienstags in Sabel. Sie falle mit ihren 65 Jahren ein bisschen aus dem Rahmen. Das passe aber in Sabel ganz gut. „Es kommen überwiegend Kinder aus der 1. bis 3. Klasse. Da funktioniert es noch gut mit dem mütterlichen Typ“, meint die Laagerin.

Tim Kayatz und Johannes Kretschmann teilen sich die Arbeit in Laage, Liessow, Kronskamp, Kritzkow und Hohen Sprenz. Tim Kayatz war am vergangenen Donnerstag erstmals in Kritzkow. „Die Jugendlichen waren sehr dankbar, dass der Treff wieder offen ist und sie sich in der Halle austoben konnten“, berichtet der Güstrower, der einen Master in Medien und Bildung vorweist. Nach Auslandsaufenthalten u.a. in Australien hatte es ihn in seine Heimat zurückgezogen. Mit der Kombination von medialer und pädagogischer Ausbildung passe er genau in das Konzept der Jugendarbeit im Amt Laage.

Ebenso Johannes Kretschmann, der eine Ausbildung zum Erzieher absolvierte und sein Studium in Sozialpädagogik und Management demnächst beenden wird. Beiden liegt der Umgang mit den neuen Medien. Die Alte Schule in Laage biete mit ihrer Ausrüstung für den Jugend-TV-Sender „ELF“ gute Bedingungen. Dabei gehe es um einen verantwortungsvollen Umgang mit neuen Medien, betonen beide. Regeln dafür wolle man gemeinsam mit den Jugendlichen entwickeln, so Johannes Kretschmann. „Ein bisschen anders als in der Schule soll jeder eine Stimme haben, gehört werden“, fügt er hinzu.

Pastor Thomas Kretschmann ist guter Dinge. Für 2017 gebe es einen Vertrag mit dem Landkreis zur Jugendarbeit im Amt Laage. Die Christophorus-Gemeinde bleibe weiterhin Träger. Und ein Defizit (9000 Euro), das neben der Förderung über den Kreis verbleibe, werde durch die Stadt Laage ausgeglichen, berichtet Thomas Kretschmann. Und das, obwohl die Stadt die Jugendarbeit ohnehin schon in einem Umfang unterstütze, der seinesgleichen suche.

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erstellt am 10.Okt.2016 | 21:00 Uhr

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