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Güstrower Anzeiger

30. September 2016 | 08:39 Uhr

„Ländlichfein“ : Netzwerk für gutes Essen in der Region

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Initiative „Ländlichfein“ setzt sich für regionale Lebensmittelhersteller ein / Öffentliches Büro in der Hageböcker Straße in Güstrow eröffnet

Wenn es um gesunde Ernährung und den qualitativ hochwertigen Anbau von Lebensmitteln geht, ist Jean Müller die richtige Ansprechpartnerin. Als Projektmitarbeiterin der Initiative „Ländlichfein“ hat sie vor Kurzem ein öffentliches Büro in der Hageböcker Straße in Güstrow bezogen, um die Barlachstädter über die Ziele und Hintergründe ihrer Arbeit zu informieren.

„Es geht uns darum, regionale Lebensmittelproduzenten, Gastronomen und Verbraucher in einem Netzwerk zu verbinden“, erklärt Jean Müller. Seit der Gründung der Initiative vor rund vier Jahren haben sich etwa 60 Mitglieder in Mecklenburg-Vorpommern unter dem Dach von „Ländlichfein“ zusammengefunden. Die Hälfte von ihnen kommt aus der Gastronomiebranche, die anderen sind Lebensmittelerzeuger und -händler.

Um dabei zu sein, müssen die Mitglieder verschiedene Kriterien erfüllen. „Die Gastronomen müssen zum Beispiel gewährleisten, dass Bestandteile ihrer Speisekarte ,ländlichfein’, also aus biologischem Anbau in der Region, stammen“, sagt Jean Müller.

Finanziert wird das Projekt aus den Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Die Stelle von Jean Müller wird von der Europäischen Union gefördert. Gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern organisiert sie auch Veranstaltungen in ganz Mecklenburg-Vorpommern. „Wir erklären den Gastronomen beispielsweise, wie das mit der Ausstellung des Biozertifikats funktioniert“, so Jean Müller. Dieses Siegel müssen die Betreiber von Restaurants und Cafés haben, wenn sie sich „Ländlichfein“ anschließen wollen. Neben dem Fokus auf die Qualität des Lebensmittelanbaus legen die Initiatoren auch großen Wert auf die regionale Herkunft der Lebensmittel. „Wir haben hier in MV alles, was man braucht“, so Vorstandsmitglied Eva Bergner.

 

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