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Güstrower Anzeiger

07. Dezember 2016 | 21:10 Uhr

16. Kunstnacht Güstrow : Nacht für Auge, Ohr und Gaumen

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Tolles Angebot von der Fotoschau in der Wollhalle über die Bastelstunde im Schloss bis hin zur Musik auf der Straße

Hunderte Gäste kamen am Sonntagabend zum Auftakt der nunmehr 16. Güstrower Kunstnacht in die Wollhalle. Inzwischen Tradition, wurde an diesem Abend eine neue Ausstellung in den Räumen der städtischen Galerie eröffnet. „Die Wollhalle und der Verein MV-Foto aus Schwerin haben diese Fotoausstellung gemeinsam auf die Beine gestellt“, sagte Bürgermeister Arne Schuldt zur Eröffnung der Schau. Seit 1996 stelle der Verein turnusmäßig in Güstrow aus – zuletzt 2011. „Es wurde also wieder Zeit“, sagte Schuldt weiter.

Die Sternberger Malerin und Fotografin Christine Jörss-Munzlinger, selbst Ausstellende, hatte die Schau „Die ernsthafte Suche nach dem Heiteren“ federführend vorbereitet. Sie sprach in charmanter Weise über die Jagd des Fotografen nach dem e  i  n  e  n Foto. Die Schau mit mehreren Arbeiten zu einem selbst gewählten Thema und einem Selbstporträt von jedem der zwölf Fotografen sei die Quintessenz aus Ehrgeiz, Herzenswollen und technischem Wissen, so Jörss-Munzlinger weiter.

Nach der Vernissage schwärmten die Gäste der Kunstnacht hinaus und wurden sogleich auf dem Franz-Parr-Platz musikalisch überrascht. Das Symphonische Blasorchester der Kreismusikschule begeisterte mit einer bunten Mischung aus Evergeens von Pop und Rock bis Jazz. Im Schloss ging es unterdessen kreativ zu. „Das ist gar nicht so leicht“, betont Hannelore Krause, die sich gemeinsam mit Mann Gerrit an einem selbst gemachten Puzzle versuchte. Bei Produktdesignerin Rica Bünning konnten die Gäste mit Farbe und Formsprache ein eigenes Puzzle gestalten „Es geht darum nicht lange nachzudenken, sondern einfach loszulegen“, erklärt die 31-jährige Rica Bünning.

Für die Krauses ging es auch im Anschluss kreativ weiter. Im Weltladen, vor dessen Eingang die Straßenmusiker Jakob und Clemens Blaschek für Stimmung sorgten, bastelte das Ehepaar noch schnell eine Geschenktüte, bevor es zur „Stärkung“, so Gerrit Krause, eine Gulaschsuppe im Weinhaus im Hof gab.

Im voll besetzten Eiscafé Hahn stellte unterdessen die Güstrower Band „Nitebrain“ ihr Album „Teardrop of Time“ vor und bei der Buchlesung von Hans Meyer zu Düttinghof in der Uwe-Johnson-Bibliothek lauschten zahlreiche Gäste den Zeilen aus „Das Bandoneon". „Wir mussten sogar zusätzliche Stühle aufstellen“, sagte Bibliotheksleiter Tilmann Wesolowski zufrieden über das Interesse an der 16. Güstrower Kunstnacht.

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erstellt am 03.Okt.2016 | 21:00 Uhr

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