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Güstrower Anzeiger

25. September 2016 | 10:47 Uhr

SVZ-Wochenend-Interview : Mit dem Speedway-Virus infiziert

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

20 Fragen an Torsten Jürn: der 45-jährige Güstrower ist seit 30 Jahren Mitglied beim MC Güstrow und seit acht Jahren auch der 1. Vorsitzende.

Durch seinen Vater kam Torsten Jürn zum Speedway – und sofort wurde der 1971 in Güstrow Geborene mit dem Virus infiziert. Seit knapp 30 Jahren ist Jürn Mitglied im MC Güstrow und hat hier als Parkplatzeinweiser, Kartenabreißer, Zeitnehmer und Schriftführer gearbeitet. Seit acht Jahren ist Jürn 1. Vorsitzender des Güstrower Traditionsvereins „mit einem unglaublich tollen Team“, wie er unterstreicht.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?

Einen speziellen Lieblingsplatz gibt es nicht, aber ich komme gern auf meiner Terrasse im Garten zur Ruhe.
Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Grundsätzlich würde ich gar nicht viel ändern wollen. Als Vater liegt mir die Zukunft der Kinder am Herzen. Eine stabile und facettenreiche Schullandschaft in Güstrow zu etablieren, wäre sicherlich eines meiner Ziele.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Wenn nicht auf der Arbeit oder beim Speedway, dann im Garten, wo ich mich gerade im Anbau heimischer Gemüsearten übe.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Ich habe in den Ferien Zeitungen und Briefe ausgetragen.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Wahrscheinlich für Speedway-Souvenirs. Ich habe grundsätzlich mein gesamtes Taschengeld in Speedway-Souvenirs investiert.

Was würden Sie gerne können?
Ich finde die Fliegerei faszinierend. So ein Flugzeug zu beherrschen, ist schon ein interessanter Gedanke.
Was stört Sie an anderen?
Mich stört, wenn sich Menschen selbst im Wege stehen, mit sich hadern und jammern, statt nach Lösungen zu suchen.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Über meinen Sohn Jeppe, der mir mit seinen sieben Jahren die Welt erklärt.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Ich esse gern und viel und das macht sich langsam deutlich bemerkbar.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Meine Mutter. Sie hat sich von schweren Schicksalsschlägen nie unterkriegen lassen und hat mir vieles für das spätere Leben mitgegeben.
Welches Buch lesen Sie gerade?
„Der goldene Handschuh“ von Heinz Strunk. Ein düsterer, trauriger, aber zugleich komischer Roman.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Das „Neo Magazin Royale“ von ZDF neo. Eine Perle im sonstigen Fernseheinheitsbrei.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Definitiv beim Fußball, denn neben dem Speedway schlägt mein Herz auch für den FC Hansa.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Es ist ja leider nicht mehr möglich, aber Helmut Schmidt hätte ich gerne einmal kennengelernt. Eine beeindruckende Persönlichkeit.
Wenn Sie selbst kochen: was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Es kommt zwar leider nicht allzu häufig vor, dass ich selbst koche, aber wenn, dann meistens Nudel- und Auflaufgerichte. Ich bin zwar ein großer Freund der griechischen Küche, genieße diese aber lieber im Restaurant.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
„Black Celebration“ von Depeche Mode. Damit verbinde ich viele tolle Erinnerungen an meine Jugend.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Ich bin seit früher Jugend leidenschaftlich musikbegeistert. Ich erinnere mich immer wieder gern an mein erstes Depeche Mode Konzert. Die Karte schenkte mir meine Lebensgefährtin.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Russland interessiert mich schon von Kindheit an. Ohne Zeit- und Geldnot mit dem Auto kreuz und quer durch das Land zu reisen wäre ein Traum.
Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentner?
Daran aktuell zu denken, fällt bei all den geplanten Vorhaben schwer. Ich möchte in erster Linie gesund bleiben, reisen können, im Garten werkeln und am Leben meiner Liebsten teilhaben können.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Maik Dieterich vom KSV Güstrow, der sich dort vorbildlich für den Kinder- und Jugendsport einsetzt.














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