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Güstrower Anzeiger

26. September 2016 | 17:37 Uhr

Jugendfeuerwehr Güstrow : Mit Blaulicht zum Kinderfest

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Die Güstrower Jugendfeuerwehr feiert heute ihr 25-jähriges Bestehen mit Vorführungen und Aktionen in den Wallanlagen.

Nach einer kurzen Einweisung kennt jeder seine Aufgabe: Die Schläuche werden ausgerollt, die Leitungen verteilt und dann heißt es: Wasser marsch! Sechs zukünftige Feuerbekämpfer trainieren für ihren heutigen Auftritt. Von 10 bis 16 Uhr feiert die Jugendfeuerwehr Güstrow heute beim Kinderfest in den Güstrower Wallanlagen ihr 25-jähriges Bestehen – mit zahlreichen Schauvorführungen und Mitmach-Aktionen.

Fünf Stationen baut die Jugendwehr heute auf. Neben einem „Wasserflipper“ gibt es u.a. einen Hindernisparcours auf dem Kinder und Jugendliche ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen können. Für jede bestandene Prüfung gibt es einen Stempel. Ein Foto von sich in voller Feuerwehrmontur vor einem Löschfahrzeug bekommt, wer sich mindestens vier Stempel erarbeitet, macht Jugendwart Stefan Gehlhaar neugierig.

Was der Nachwuchs bereits gelernt hat, wird an einem simulierten Brand gezeigt. Während die Älteren gelassen bleiben, fiebern die Kleinen ihrem Auftritt noch aufgeregt entgegen. „Aber wenn man sich ordentlich Mühe gibt, klappt es eigentlich immer“, beruhigt sich die zwölfjährige Lara Lange.

Im Gegensatz zu vielen anderen Jugendfeuerwehren hat Güstrow keine Probleme, neue Jungmitglieder für sich zu begeistern. Auch das ist ein Grund zum Feiern. „Zum einen sind wir auf vielen Veranstaltungen präsent, auf denen Kinder uns kennenlernen können. Zum anderen ist Güstrow auch ein Ort, in dem viele Kinder leben“, erklärt Stefan Gehlhaar diesen Erfolg. 26 Mädchen und Jungen sind in der Güstrower Jugendwehr aktiv. Viele treten in die Fußstapfen ihrer Familienmitglieder, wie der 15-jährige Ole Rückriem, dessen Opa schon bei der Feuerwehr war.

Trainiert wird mindestens alle zwei Wochen. Stofftiere vom Baum retten, Feuerschalen löschen und nicht ansprechbare Personen aus ihren Wohnungen befreien, gehören zu den simulierten Einsätzen. Die Übungspartner sollten dabei allerdings in ihrer Rolle bleiben. „Einmal wurde während einer Übung an der Wohnungstür einer eingeweihten Mutter geklingelt, um ihre ,Ansprechbarkeit’ zu überprüfen. Die ,Bewusstlose’ öffnete. Eigentlich wäre eine Rettungsaktion über den Balkon geplant gewesen“, erzählt Gehlhaar und lacht.

Nach dem Auftritt auf dem Kinderfest ist heute Abend eine interne Feier zum Jubiläum geplant. Die Mitglieder und ihre Eltern erwartet ein Grillfest zum Dank für ihre Arbeit und Unterstützung.

 

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erstellt am 17.Sep.2016 | 05:00 Uhr

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