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Güstrower Anzeiger

09. Dezember 2016 | 04:59 Uhr

Awo Güstrow : Mehr als 2200 Familien geholfen

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Seit 25 Jahren gibt es die pädagogisch-psychologische Beratung der Güstrower Awo.

Seit 25 Jahren gibt es eine pädagogisch-psychologische Beratung bei der Arbeiterwohlfahrt (Awo) Güstrow. Was mit Inken Balla als alleinige Beraterin 1991 begann, wird heute von vier Mitstreitern im Familien-, Freizeit- und Lernberatungszentrum in der Südstadt geleistet. Susann Siebert, Gesa Groeneveld und Astrid Wagner gehören dazu. Seit damals hat sich das Angebotsspektrum der Beratungsstelle enorm erweitert.

Erziehungsberatung, Ehe- Familien- und Lebensberatung gehören heute ebenso zum Angebotsspektrum wie Persönlichkeitsberatung, Beratung bei Trennung oder Scheidung und Supervision. Die Mitarbeiter bieten außerdem Elternkurse, Elternabende in Schule und Hort und Fortbildungen rund ums Thema Erziehung und Beziehung an. „In den Jahren hat es sich immer mehr dahin entwickelt, dass die Familien selbst ein Interesse daran haben, ihr Zusammenleben möglichst konfliktarm zu gestalten“, weiß Inken Balla. So würden Eltern ihre Erziehung selbst hinterfragen und sich gern eine zweite Meinung einholen. Die Beratung ist dabei eine kostenfreie Hilfe. Mehr als 2200 Familien wurde in den 25 Jahren geholfen, so Inken Balla als Leiterin des Awo-Familien-, Freizeit- und Lernberatungszentrums. Durchschnittlich 250 Familien seien es im Jahr.

Wenn die Mitarbeiter einen Wunsch für die Zukunft äußern dürften, wäre das vor allem eines: weniger Bürokratie. „Sie ist in den zehn Jahren, in denen ich hier arbeite stark angewachsen“, erzählt Susann Siebert. Außerdem wünschen sie sich Stabilität und Kontinuität in ihrer Arbeit. Denn genau dies würden auch Familien mehr denn je benötigen. Doch die Mitarbeiterinnen machen ihre Arbeit gern. „Beratung liegt zwischen Intervention und Prävention für zukünftige Beziehungssituationen und es ist in unserer vielschichtigen und schnelllebigen Zeit klug, sich für das Miteinander in Familie und Gemeinschaft fit zu machen“, ist Inken Balla überzeugt.  

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