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Güstrower Anzeiger

27. September 2016 | 02:12 Uhr

Weltkindertag : Leise und laute Töne auf Domplatz

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Weltkindertag über das Thema „Hast du Töne – was hörst du“ gestern in Güstrow.

Viele leise und laute Töne schallten gestern über den Güstrower Domplatz. Sie kamen von den Teilnehmern des Weltkindertages, der dort mit vielen Angeboten lockte. Die Regionalstelle für Kinder- und Jugendarbeit, die Dom- und Pfarrgemeinde sowie der Jugendklub „Alte Molkerei“, das Kunsthaus und 48 künftige Sozialassistenten der Beruflichen Schule sorgten für ein buntes Treiben zum Thema „Hast du Töne – was hörst du da?“

Mit einem Anspiel wurde gezeigt, dass es Situationen gibt, in denen Kinder nichts mehr hören wollen. „Wir wollen heute nette Töne weitergeben“, betonte Erika Maurer von der Regionalstelle. So konnten an einer Station des Jugendklubs die Kinder sogar einer Banane Töne entlocken, die Orgel mal von anderer Seite betrachten oder am Stand des Kunsthauses ihrer Fantasie freien Lauf lassen und durch die Bearbeitung von Holz und Metall Töne erzeugen. Gleichzeitig hatten sie hier die Möglichkeit, ein kleines Kunstwerk zu gestalten. Fast jedes Kind ließ sich das Gesicht verschönern.

„Es ist toll, wie die Sozialassistenten im ersten Ausbildungsjahr hier mitziehen und welche tollen Angebote sie erarbeitet haben“, sagt Erika Maurer. So konnte gemeinsam musiziert werden, ein „Schnappi“ mit guten Worten gebastelt oder aber mit Holzsteinen ein großer Turm gebaut werden. Pia Wöstenberg (18) gehörte zu den Auszubildenden, die sich auf diesen Einsatz vorbereitet hatten. „Ich arbeite gern mit Kindern, habe schon einige Praktika zuvor absolviert“, erzählt sie. In ihrer Gruppe wurde schließlich ein Turm gebaut, in dem ein Kind fast verschwinden konnte. „Die Kinder waren begeistert“, sagt sie.

Während in den Jahren zuvor immer zahlreiche Klassen und Kindergruppen zum Domplatz gepilgert waren, blieb der große Ansturm gestern leider aus. „Ich weiß nicht, woran es liegt, aber es ist schade“, sagt Erika Maurer. Für sie war es vor mehr als zehn Jahren wichtig, den Weltkindertag auch in Güstrow zu begehen. „So können die Kinder der verschiedenen Einrichtungen auch mal über den eigenen Tellerrand schauen“, erklärt sie.


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