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Güstrower Anzeiger

23. Februar 2017 | 10:30 Uhr

Kreissitz Güstrow : Landrat mal persönlich sprechen

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Tag der offenen Tür des Landkreises Rostock fand große Resonanz.

„Dem Landkreis ein Gesicht geben, wer könnte das besser als die Mitarbeiter?!“, stellte Landrat Sebastian Constien am Sonnabend fest und wertete schon zur Mittagszeit den Tag der offenen Tür beim Landkreis Rostock als großen Erfolg. Kaum habe man zu hoffen gewagt, dass so viele Menschen kommen, sich informieren und schauen, fügt Kreistagspräsidentin Ilka Lochner hinzu. Rund 1500 Besucher waren es am Ende.

Nicht wie geplant im großen Festsaal, sondern viel zwangloser in Einzelgesprächen stellten Constien und Lochner die Arbeit der Kreisverwaltung und des Kreistages vor und beantworteten viele Fragen. Die Leute wollten wissen, wie oft der Landrat mit seinen Dezernenten berät und welchen Weg Beschlüsse nehmen, bevor im Kreistag eine Entscheidung fällt, oder einfach mal mit dem Landrat über aktuelle Themen des Alltags sprechen. „Das Interesse freut uns“, betonte Constien und erinnerte daran, dass es zuletzt vor 15 Jahren einen Tag der offenen Tür gegeben hatte. 2001 war der Neubau, Am Wall 5, eingeweiht worden.

Grit Maren Pannnwitt und Henning Klaus aus Selow waren nach Güstrow gekommen, weil ihre Tochter das äußerst vielfältige Programm der Kreismusikschule mit seinen Außenstellen in Bützow und Teterow im Festsaal mit gestaltete. „Das ist ein richtig schöner Familientag“, sagte Henning Klaus und nutzte die Gelegenheit vielerlei Informationen aufzunehmen. Die Spannbreite reichte vom Katasteramt über das Umweltamt bis zum Jugend- und Gesundheitsamt. Bianca Lübke (Jugendamt) lud zu einem Preisausschreiben zum Jugendgesetz ein. „Wir möchten, dass sich junge Leute, Eltern und Großeltern damit auseinandersetzen. Was dürfen Jugendliche, was nicht“, erklärt Bianca Lübke. Mitgebracht hatte das Jugendamt einen seiner Partner, den Filmklub Güstrow, ein freier Träger der Jugendarbeit. Hier konnten sich die Besucher mit rund 100 Jahre alter Technik fotografieren lassen. Die drei Hobbyfotografen Benjamin Brocks, Frank Waldau und Uwe Balzereit fotografierten und entwickelten. Nach einer halben Stunde gab es dann das Foto. „Die alte Technik ist noch nicht tot und entschleunigt ungemein“, betonte Benjamin Brocks.

Alle Hände voll zu tun hatte Christin von der Oelsnitz. Das Gesundheitsamt bot Impfungen aller Art an. Die Besucher machten regen Gebrauch von dem Angebot. „Das ist sehr erfreulich. Es ist ja auch gerade die richtige Zeit für eine Grippeschutzimpfung“, stellte die Leiterin des Gesundheitsamtes fest.

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erstellt am 10.Okt.2016 | 05:00 Uhr

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