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Güstrower Anzeiger

22. Februar 2017 | 20:52 Uhr

Laage feiert 800 Jahre Musikgeschichte : Laage rockt mit Mozarella und Amadeus F.

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

CCL „Lawena“ entführt in einen Streifzug durch die 800-jährige Musikgeschichte. Für Vorstellung am 19. November nur noch einige Restkarten.

Nach der karnevalistischen Verbeugung vor der Recknitzstadt anlässlich ihrer 800-jährigen Jubiläumsfeier im Frühjahrsprogramm erinnern die Mitglieder des Laager Carnevalsclubs „Lawena“ (CCL) zum Start in die neue Session daran, dass es ja auch eine (mindestens) 800-jährige Musikgeschichte gibt. „Das ist praktisch eine Fortsetzung unseres großen Programms vom Jahresbeginn“, sagt CCL-Präsident Thomas Suhr.

Was die Akteure bieten, sei „fernsehreif“, wertete Angela Groß, und das Eintrittsgeld sei eine lohnenswerte Investition. Garde, Tanzgruppen, Gaudiballett, Parodisten … – etwa 50 der 70 Vereinsmitglieder Ü18 sind auf Bühne und Parkett des großen Saals im Albertinum aktiv. Nicht gerechnet die vielen Angehörigen und Freunde, die sich rund um die Vorstellungen und deren Vorbereitung einbringen. „Dieser Saal ist unser Zuhause. Alles, was wir mit dem Förderverein erwirtschaften, geht in den Erhalt des Albertinums“, versichert Thomas Suhr, der in der dritten Session „Lawena“-Präsident ist.

Fast schon traditionell, dass es in Laage eben nicht pünktlich um 20.11 Uhr los ging. Noch bis direkt vor dem Showprogramm übten Tänzerinnen auf den Fluren und Sänger im stillen Kämmerlein, um ihren Nummern den letzten Schliff zu geben. „Wir schaffen das wohl nie“, sprach Matthias Auer aus, was einem Moderator immer wieder Lampenfieber bereitet. Doch keine zehn Minuten mussten sich die Narren mehr gedulden, als endlich Stadtpfeifer „Acker“ Renè Ackermann den Auftakt zur 800-jährigen Musikgeschichte zelebrierte. Im ersten Auftritt mit dem Präsidenten kamen Erinnerungen an die Zeit des Minnesangs auf, an die alten Rittersleut’. In knapp zwei Stunden spannte sich danach ein Bogen bis in die Popmusik der Jetztzeit.

Übrigens ist es kaum ein Wunder, dass es auch für die zweite Abendveranstaltung am kommenden Sonnabend, 19. November, nur noch wenige Restkarten geben soll. Die „fernsehreifen“ Acts will sich zum Beispiel Angela Groß auch ein zweites Mal gönnen. Wer kein Ticket mehr kriegt, den vertröstet der CCL-Präsident auf das nächste Jahr: Ein neues Programm werde für die Winterprogramme einstudiert, kündigte er schon mal an. Los gehen die dann vier Veranstaltungen am 28. Januar. Thomas Suhr: „Das Thema bleibt aber noch ein Geheimnis.“

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erstellt am 13.Nov.2016 | 21:00 Uhr

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