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Straßenbau Region Güstrow : Kreisel statt Klueß nun in Mistorf

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Das Straßenbauamt Stralsund informiert über geplante Straßen- und Brückenbauarbeiten in der Region Güstrow.

Die Umgestaltung des Verkehrsknotens in Klueß gehört zu den vier Vorhaben des Straßenbauamtes Stralsund, die in diesem Jahr in der Region Güstrow verwirklicht werden sollen. Einen Kreisverkehr wie einst geplant, soll hier nicht entstehen. Außerdem informiert das Stralsunder Amt über Straßenbauarbeiten in Groß Schwiesow und Mistorf sowie über den Bau einer neuen Brücke über die Bresenitz bei Lohmen (L 17).

In Klueß wird sich an der Verkehrsführung im Kreuzungsbereich der B104/L37 (ehemals B103) nichts ändern. Das jetzige Provisorium wird durch feste Einbauten ersetzt, berichtet Manfred Borowy. Auch die Fußgängerführung bleibt so, wie sie ist. „Sie entspricht den Richtlinien“, stellt der stellvertretende Leiter des Straßenbauamtes Stralsund dazu fest. Die Klueßer hatten eine sicherere Überquerung der Straße gefordert und dabei insbesondere an die Schüler auf dem Weg zur Bushaltestelle gedacht (SVZ berichtete).

Außerdem erhält die B104 in Klueß bis zum Bahnübergang eine neue Deckschicht. Man werde hier voraussichtlich im Sommer oder Herbst bauen. Abschnittsweise seien auch Vollsperrungen nicht zu vermeiden, informiert Borowy. Bis ins Detail könne er noch nicht gehen. Zu dieser Baumaßnahme gehöre auch eine Deckenerneuerung auf einem überschaubaren Abschnitt in Klueß Richtung Krakow am See, im Kreuzungsbereich am Wildpark (Plauer Chaussee/Verbindungschaussee) bis hin zur Nebelbrücke und weitere Abschnitte bis zur Kreuzung Waldweg.


Ortsdurchfahrt Mistorf grundhaft erneuern


Schon lange wartet man in Mistorf darauf, dass die Ortsdurchfahrt ausgebaut wird. Beton und Asphalt, abgebrochene Straßenränder – der Abschnitt der L142 durch das Dorf ist in einem ziemlich erbärmlichen Zustand. „Wir sind froh, dass es jetzt endlich losgehen kann“, sagt Bürgermeister Hans-Georg Hinrichs. Im Juni, so schätzt er, soll es eine Einwohnerversammlung geben. Der Gemeinde obliegt die Finanzierung des Geweges und der Straßenbeleuchtung. Ein Jahr sind für die Bauarbeiten veranschlagt. Geplant ist eine Vollsperrung der Landesstraße. Borowy spricht von einer groben Zeitplanung. Auf jeden Fall werde man mit der Mistorf-Baustelle in die Winterpause gehen. „Es handelt sich um einen grundhaften Ausbau. Wir sind in der Ausführungsplanung, so dass man im Sommer konkreter werden kann“, betont der stellvertretende Amtsleiter. Am Ortseingang aus Lüssow kommend soll ein Kreisel gebaut werden.

Sehr froh ist Lohmens Bürgermeister Bernd Dikau, dass die L17 für den Bau einer neuen Brücke über die Bresenitz hinter Lohmen Richtung Dobbertin nicht wie ursprünglich geplant vollständig gesperrt werden muss. „Die Straße ist zu wichtig, als dass hier über ein Jahr lang Umwege über Krakow am See oder Sternberg gefahren werden könnten“, macht Dikau klar. Man habe mit dem Straßenbauamt Stralsund verhandelt und einen Kompromiss gefunden. Für die Zeit des Baus zwischen Herbst 2017 bis Herbst 2018 könne eine örtliche Umfahrung mit Ampelregelung genutzt werden. Manfred Borowy rechnet damit, dass der Zuschlag für den Bau einer neuen Brücke über die Bresenitz im Herbst erteilt werden kann und es erst ab Frühjahr 2018 zu spürbaren Behinderungen kommt.


Groß Schwiesow: neue Trag- und Deckschicht


Angekündigt wird weiterhin die Sanierung der Landesstraße 14 durch Groß Schwiesow. Hierzu berichtet der stellvertretende Amtsleiter von einer Erneuerung der Trag- und der Deckschicht, die eine Vollsperrung im Sommer/Herbst notwendig macht. Wann und wie lange gebaut wird, könne man heute noch nicht sagen. Das Straßenbauamt befinde sich derzeit in Abstimmung mit dem Landkreis, der ebenfalls einige Straßen erneuert (SVZ berichtete), um Baustellen und Umgehungsstrecken aufeinander abzustimmen.

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