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Güstrower Anzeiger

09. Dezember 2016 | 12:42 Uhr

Berufswahlmesse für Schüler : Jobfactory hilft bei Berufswahl

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Güstrower Schüler bemängeln aber zu wenige Gesprächsmöglichkeiten auf der Messe.

Spätestens in der 10. Klasse müssen sich alle Schüler damit auseinandersetzen, was sie später einmal beruflich im Leben erreichen wollen. Dann wird der Stundenplan nämlich durch das Fach Berufs- und Studienorientierung ergänzt, in dem sie sich mit ihrer Zukunftsvorbereitung beschäftigen müssen. Außerdem erfolgt ein Besuch der Jobfactory in Rostock, wo Universitäten und Unternehmen sich vorstellen.

Auch der zehnte Jahrgang des John-Brinckman-Gymnasiums, bestehend aus vier Klassen, fuhr nach Rostock. Im Vorfeld war es Aufgabe der Zehntklässler, sich im Programmheft über die Stände auf der Jobfactory zu informieren, die einen persönlich ansprechen. Knapp drei Stunden hatten sie dann auf der Messe Zeit, nach einem möglichen späteren Arbeitsplatz zu gucken, ganz neue Möglichkeiten zu entdecken und die Berufsfelder zu erforschen, die für sie persönlich ansprechend sind.

Nele Lübars aus der 10A gesteht: „Ich hatte eigentlich gar keine großen Erwartungen an die Jobfactory, ich habe das einfach auf mich zukommen lassen.“ Jetzt hat sie zumindest eine ungefähre Ahnung. „Mir hat der Besuch auf der Jobfactory definitiv etwas gebracht! Ich tendiere nun zu einem Beruf in der Tourismus- und Eventmanagementbranche“, sagt sie. „Leider war es so voll, dass es schwer war, ein langes Gespräch zu führen. Ich habe mich daher eher in den Flyern belesen“, berichtet sie.

Jette Kästner aus der 10C: „Es war teilweise sehr unübersichtlich, die Nummern waren falsch oder gar nicht angebracht, was eine Orientierung erschwerte.“ Jette besuchte die Stände der Polizei, der Bundeswehr und der Universitätsmedizin Rostock. „Insgesamt denke ich, dass die Messe eher für Realschüler ausgerichtet war und nicht für Gymnasiasten, da sehr viele Ausbildungsberufe vorgestellt wurden und nur ein minimaler Anteil an Studiengängen angeboten wurde“, bemängelt Jette.

„Ich hätte gerne noch einen Stand über Tiermedizin besucht“, meint Birgit Klostermann. Die 15-Jährige hat sich über den Beruf eines Biologielaboranten und über Modedesign informiert. „Das war beides interessant, allerdings hätte ich die Gelegenheit gern genutzt, mich mehr über meine persönlichen Wunschberufe zu informieren, was aber nicht möglich war.“

Niklas Pieper ergänzt: „Leider waren die Betreuer der Stände teilweise etwas unfreundlich, unmotiviert und desinteressiert, sodass ein Gespräch schwer zu führen war.“ Unter dem Strich habe er jedoch seine gewünschten Informationen und Fragen beantwortet bekommen.

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