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Güstrower Anzeiger

25. September 2016 | 15:59 Uhr

Ausstellung Jo Jastram : Jo Jastram ist nach Güstrow zurückgekehrt

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Personalausstellung für den Rostocker Bildhauer in der Ernst-Barlach-Stiftung.

Großer Bahnhof zur Eröffnung der Ausstellung „Jo Jastram. 1928 -2011“ in der Ernst-Barlach-Stiftung Güstrow. Der Platz reichte kaum, um alle Interessenten aufzunehmen, viele Besucher verfolgten stehend die Vernissage. „Jo Jastram ist nach Güstrow zurückgekehrt“, eröffnete Heidrun Lorenzen im Namen der Kuratoren ihren Redebeitrag. Sie erzählte, dass Jastram zum ersten Mal in Güstrow Station gemacht habe, als er, Student in Dresden, seine in Waren lebende Mutter besuchen wollte.

Jastrams zweite Begegnung mit der Barlachstadt war bereits ein Arbeitsaufenthalt. 1956/57 schuf er ein steinernes Relief zum Thema Bildung und Kultur am damaligen Pädagogischen Institut, der späteren Pädagogischen Hochschule und heutigen Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege.

Gezeigt werden in der bis Ende Februar 2017 geöffneten Ausstellung der Barlach-Stiftung etwa 50 plastische Arbeiten und 30 Zeichnungen Jo Jastrams, ein repräsentativer Querschnitt durch sein Lebenswerk. Die Freunde und Förderer der Kulturstiftung Rostock, in deren Kooperation die Präsentation entstand, hatten darüber hinaus Grund zu großer Freude. Fungierte der von Prof. Wolfgang Methling geleitete Verein doch als Herausgeber des taufrisch erschienenen Werkverzeichnisses der plastischen Arbeiten Jastrams. „Das Verzeichnis dokumentiert das grandiose Werk eines bedeutenden Künstlers“, sagte Methling zur Ausstellungseröffnung. Ein weiterer Höhepunkt der Vernissage: die Rezitation eines Jo Jastram zugeeigneten Gedichtes durch den Lyriker und Dramatiker Volker Braun.

Das soeben erschienene Werkverzeichnis von Jo Jastrams plastischem Werk mit über 500 Arbeiten ist im Museumsshop erhältlich.



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