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Güstrower Anzeiger

03. Dezember 2016 | 03:30 Uhr

Güstrower Jahrbuch : Jedes Jahr neue und fesselnde Themen

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

25. Güstrower Jahrbuch im Bürgerhaus vorgestellt. Ab heute im Buchhandel.

Mehr als 1800 Artikel von knapp 700 Autoren haben die Güstrower Jahrbücher seit 1993 veröffentlicht. Seit 1993 erscheint dieses Jahrbuch regelmäßig und hat damit eine Tradition aufgenommen, die in den 1920er- und 1930er-Jahren als Güstrower Monatshefte, Güstrower Kalender oder in ähnlicher Form bei vielen Güstrowern beliebt war. Längst sind die Jahrbücher in Gänze zu einem umfassenden Nachschlagewerk über die Barlachstadt geworden. Gestern Abend stellte Herausgeberin Friederike Neubert im Bürgerhaus das mittlerweile 25. Güstrower Jahrbuch vor. Das Jahrbuch 2017 ist ab heute im Buchhandel sowie in der Güstrow-Information erhältlich.

„Mit dem 25. Jahrbuch haben wir wieder eine Vielzahl von Themen abgedeckt“, sagt Friederike Neubert. 65 Autoren sind auf 344 Seiten vertreten. Geschichtliches aus der Entwicklung der Stadt, herausragende Güstrower Personen, die in der Stadt ihre Spuren hinterlassen haben, die Entwicklung des Gemeinwesens und der Wirtschaft, Aktivitäten von Vereinen und Verbänden – Das neue Jahrbuch bietet Lesens- und Wissenswertes über die Barlachstadt, vieles bisher noch nicht veröffentlicht. „Es ist schön, dass wir immer wieder auch neue Dinge und Erkenntnisse vorstellen können“, sagt Friederike Neubert. „Neue Forschungserkenntnisse zum Beispiel aus dem Stadtmuseum oder der Barlachstiftung, die vom Umfang her eine eigene Publikation nicht rechtfertigen würden, aber im Jahrbuch einen angemessenen Platz finden. So ist das Buch auch interessant für Leute, die sich für bestimmte Geschichtsfelder interessieren.“ Zudem zeigt ein Kalendarium in diesem Jahr spezielle Ansichten der Stadt unter dem Aspekt „Spiegelungen“.

Viele bekannte Güstrower Autoren sind wieder dabei, die bereits Beiträge für vergangene Jahrbücher beigesteuert haben. So schreibt beispielsweise Gisela Scheithauer über die Reformation in Güstrow, Iris Brüdgam vom Stadtmuseum berichtet über den Maler Otto Vermehren oder Klaus Tuscher vom Wildpark über Wasser in Güstrow. „Dank der Mitwirkung vieler Autoren und Sponsoren ist es möglich, jedes Jahr neue und interessante Themen vorzustellen“, sagt Friederike Neubert. „Das Erfolgsrezept des Güstrower Jahrbuchs mag wohl auch daran liegen, dass es von Vielen mitgetragen wird und eine treue Leserschaft schon mit Spannung auf die nächste Ausgabe wartet.“

Neben den gedruckten Jahrbüchern gibt es seit 2008 auch eine Internetseite unter www-jahrbuch-guestrow.de. „Hier kann man gezielt nach Themen und Autoren suchen“, informiert Friederike Neubert. „Das ist sehr hilfreich, wenn man zum Beispiel speziell etwas über den Wildpark oder die Stadtsanierung sucht“, sagt sie.

 

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erstellt am 01.Dez.2016 | 05:00 Uhr

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