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Güstrower Anzeiger

08. Dezember 2016 | 12:57 Uhr

Forstamt Güstrow : Jagdsaison zur Hälfte rum

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Treibjagden im Forstamtsbereich Güstrow. Bisheriges Ergebnis eher durchschnittlich.

Halbzeit bei den diesjährigen Treibjagden im Forstamtsbereich Güstrow. Die Jagdsaison ist für die Güstrower zur Hälfte rum. Sechs Jagden im Kritzkower Gehege, im Korleputer Wald bei Laage sowie im Revier Kirch Rosin haben die Waidmänner- und frauen bereits hinter sich. Bis Mitte Dezember geht es noch sechs Mal auf die Pirsch. Das bisherige Ergebnis bezeichnet Güstrows Forstamtsleiter Ralf Neuß als eher durchschnittlich. „Aufgrund der Witterung hatten wir mit mehr Schwarzwild gerechnet“, sagt er. Bei den nächsten Jagden rund um Lohmen und Mamerow hofft Neuß auf größeres Jagdglück.


Wildbestand immer noch sehr hoch


Doch die Schwarzwildstrecke bei der jüngsten Treibjagd im Revier Kirch Rosin konnte sich schon sehen lassen. 21 Wildschweine erlegten die rund 70 Jäger aus dem gesamten Bundesgebiet sowie dem skandinavischen Raum neben Rot-, Dam- und Rehwild. Jedes Jahr lädt das Forstamt im November und Dezember zu diesen Treibjagden ein. Zahlreiche Jäger folgen dem Aufruf. Das gesamte Forstamt ist dabei im Einsatz. Neuß selbst beteiligte sich in Kirch Rosin als Treiber. „Damit die Schützen möglichst viele Möglichkeiten haben, Wild zu strecken“, erklärt er. „Der Wildbestand ist immer noch sehr hoch – und weiter ansteigend“, stellt der Forstamtsleiter fest.

Sämtliches geschossenes Wild gehört dem Forstamt Güstrow. Hier wird es auch als Weihnachtsbraten verkauft. Am 17. Dezember lädt Neuß wieder zum Weihnachtsmarkt ein. „Dann gibt es das Fleisch im Kühltruhenformat“, informiert er. Daneben steht auch wieder der Weihnachtsbaumverkauf auf dem Forsthof in der Gleviner Burg 1 an. Weihnachtsbäume selber schlagen können Familien dieses Jahr zudem im Wald bei Striesdorf.

Unterdessen beginnen in den sieben Revieren des Forstamtes Güstrow die Aufforstungsarbeiten. „Wir wollen reichlich Eichen und Buchen in die Erde stecken“, sagt Neuß. Insgesamt sollen 15 Hektar aufgeforstet werden. Gleichzeitig geht der Bucheneinschlag los.

 

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erstellt am 21.Nov.2016 | 05:00 Uhr

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