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Kur für Güstrows Eisenbahnstrasse : Für mehr Sicherheit in der Eisenbahnstraße

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Reparatur der Gehwege, Neugestaltung der Bushaltestellen, Mittelinsel zur Fußgängerquerung.

Die Barlachstadt macht jetzt endlich ernst mit der vollständigen Reparatur der Gehwege in der Eisenbahnstraße. Nachdem im vergangenen Jahr bereits die Abschnitte in Höhe der Steinstraße, vor dem ehemaligen Reichsbahnamt und zwischen Hafen- und Gartenstraße eine neue, glatte Oberfläche bekommen haben, ist jetzt der Abschnitt zwischen Grabenstraße und Gartenstraße dran. Seit einer Woche sind die Bagger im Gange, und auf der Seite der Geschäfte werden schon die Konturen deutlich.

Denn mit der Reparatur der Wege sind auch einige Umgestaltungsmaßnahmen verbunden, erklärt Detlef Wenzek, Abteilungsleiter der Bauverwaltung im Stadtentwicklungsamt. Besonders ins Auge springen werden die neuen Bushaltestellen. Um für diese an Fördermitteln ranzukommen, habe die Stadt diese Abschnitte noch einmal getrennt beplant. Auf beiden Seiten bekommen die Einkäufer und Kinobesucher jetzt als Witterungsschutz kleine Unterstände. Zudem werden die Haltepunkte barrierefrei gestaltet, was an den weißen Sonderborden bereits sichtbar wird. An die neuen Fahrgaststeige könnten die Busse künftig ganz dicht heranfahren und ihre Rampen für Rollstuhlfahrer ausfahren, erklärt Wenzek. Auch jedem anderen Fahrgast werde so das Ein- und das Aussteigen erleichtert. Angelegt werden die neu gestalteten Haltestellen in etwa auf Höhe der alten. Nur für die Bauphase werden die zeitweiligen Haltestellen etwas in Richtung Bahnhof verlegt.

Zweite wesentliche Neuerung in der Eisenbahnstraße wird ein Fußgängerüberweg sein. Wiederholt hatten in der Vergangenheit Anwohner und Passanten den zu Stoßzeiten starken Verkehrsfluss durch die Eisenbahnstraße beklagt, was oft ein gefahrloses Überqueren der Straße unmöglich machte. Insbesondere Eltern mochten deshalb ihre Kinder nicht mehr gerne allein ins Kino schicken. Eine Mittelinsel in etwa Schauburg-Höhe soll im Zusammenhang mit einem Fahrbahnteiler diese Sorge endlich mindern. „Fußgänger bekommen künftig die Möglichkeit, abschnittsweise über die Straße zu gehen“, blickt Wenzek voraus. Das bedeute aber auch: Steht ein Bus an der Haltestelle, werden Autos an dem nicht mehr vorbeifahren können. Als zusätzliche Maßnahme für mehr Fußgänger-Sicherheit werde die maximal erlaubte Geschwindigkeit für den motorisierten Verkehr in der Eisenbahnstraße auf 30 Kilometer pro Stunde begrenzt.

Wenn mit den aktuell angelaufenen Bauarbeiten der Lückenschluss beim Fußgängerbereich auf der Westseite der Straße durchgängig fertiggestellt sein wird, gehe es auf der Kino-Seite weiter. Hier werde zwischen Grabenstraße und der Zufahrt zum ehemaligen Stahlhof ebenfalls die Oberfläche der Fußwege repariert. Fertig sein soll alles, so jedenfalls plant die Stadt, bis zum 19. Mai.

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erstellt am 14.Mär.2017 | 05:00 Uhr

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