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Güstrower Anzeiger

09. Dezember 2016 | 08:50 Uhr

Region Güstrow : Fröhlicher Einstieg in besinnliche Zeit

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Adventszeit begann am Wochenende mit vielen Märkten in den Städten und Dörfern – große Resonanz.

Parkplätze in Laage waren gestern knapp. Längst hat sich herumgesprochen, dass das Adventliche Treiben auf dem Pfarrhof und dem Ziegenmarkt eine ganz besondere Note hat. Annelie Oelsnitz aus Krakow am See scheute nicht den Weg. „Es ist herrlich hier, klein und fein, eine wunderbare Atmosphäre und eine wahrlich vorweihnachtliche Stimmung. Mehr braucht es nicht“, erklärt sie. Aber auch in Lohmen, Langhagen, Krakow am See und Klueß wurde am Wochenende zu Weihnachtsmärkten eingeladen. Jede dieser Veranstaltungen hat ihre eigene Note.

In Lohmen geht es immer ein bisschen international zu. Dieses Jahr sei man allerdings mit den Einladungen ein bisschen zurückhaltend gewesen. „Die Pfarrscheune ist noch eine Baustelle. Wir wollten uns nicht blamieren“, erklärt Bürgermeister Bernd Dikau und begrüßte dennoch Peter Mackerang vom Bürgerverein im dänischen Lundby. Ihm hatte er die Aufgabe zugedacht die erste der stündlichen Tombola-Auslosungen zu übernehmen. Jan-Peter Siedler lobte ein unterhaltsames Programm. Mit Frau und Sohn war er aus Berlin gekommen und war bei den Schwiegereltern zu Gast.

Familienweihnacht heißt es in Langhagen, die 10. wurde am Sonnabend gefeiert. „Wir möchten, dass sich die Menschen hier treffen, miteinander plaudern und ein bisschen Weihnachtsstimmung mit nach Hause nehmen“, sagt Doris Frenz vom Organisationsteam. Erstmals haben die Kinder ein Stück eingeübt: Weihnachten fällt nicht aus. Quer durch den Märchenwald machten sie sich auf die Suche nach dem guten Alten und erhielten viel Beifall für ihre Vorstellung. „Für Leute, die gar nicht mehr hier wohnen, ist die Familienweihnacht eine gute Gelegenheit, wieder mal nach Hause zu kommen“, sagt Rita Schlichte von der Ortsgruppe der Volkssolidarität, die für Kaffee und Kuchen sorgte.

In Krakow am See hatte sich Klaus Kudra wieder das Weihnachtsmann-Kostüm übergezogen und die Besucher des Wihnachtsbüdelns mit kleinen Geschenken erfreut. Mit dem Wihnachtsbüdeln hatte sich vor Jahren der Krakower Karnevalsclub (KKC) etwas Besonderes einfallen lassen. „Pakete werden verpackt versteigert. Eine echte Überraschung“, erklärt Regina Weltzien vom Verein. „Die Leute haben ihre Freude dabei – das ist uns wichtig“, fügt sie hinzu.

Neugierde hatte viele Klueßer auf den Sportplatz und ins neue Vereinshaus getrieben. „Fast schon wieder zu klein“, meinte Robert Richter. „Es ist toll geworden und das in so kurzer Zeit“, lobte Karin Stieger, die zusammen mit Karin Rütter Langos, eine ungarische Spezialität, anbot.

Gestern in Laage hatten sich u.a. die Schüler der 11. und 12. Klassen etwas einfallen lassen. „Kuchenmischungen im Glas, Mistelzweige, Plätzchen, Gestricktes …“, zählte Lena Mohr auf. Geld für den Abiball sollte so zusammenkommen. „Es ist klein und gemütlich und es gibt überall Selbstgemachtes. Das finde ich toll“, erklärt Jörg Bußmann aus Parum seinen Besuch in Laage und fügt hinzu, dass er aber eigentlich wegen der Torten gekommen sei. Die seien legendär. Viele fleißige Bäckerinnen und Bäcker steuern ihre süßen Kreationen bei. „Wir sind inzwischen ein eingespielte Team“, sagt Jana Gerullat. 70 Kuchen kämen immer zusammen.

Wie in jedem Jahr kommen Einnahmen je zur Hälfte gemeinnützigen Zwecken und der Kirchengemeinde zugute. Diesmal, so berichtet Christina Lubowski, gebe man Geld an eine christliche Hilfsorganisation, um den Ärmsten der Armen in Haiti zu helfen. Außerdem unterstütze man das Projekt „Welcome-Baby-Bags“, das Flüchtlinge – Schwangere und Mütter – unterstützt.

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erstellt am 27.Nov.2016 | 21:00 Uhr

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