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Güstrower Anzeiger

04. Dezember 2016 | 02:59 Uhr

Serie Ehrensache : Frauen 60plus im Blick

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

SVZ-Serie Ehrensache: Ruth Zimmermann rief vor sechs Jahren Frauengruppe im Familienzentrum zusammen

Seitdem Ruth Zimmermann (67) in den Ruhestand gegangen ist, hat sich die Güstrowerin ein Ehrenamt gesucht. Sie rief einen Frauentreff „60plus“ im Familien-, Freizeit, Lernberatungszentrum der Arbeiterwohlfahrt (FFLZ) ins Leben. Das ist nun sechs Jahre her, und die Ideen für ihre Treffen gehen den Teilnehmern nicht aus.

„Durch meine frühere Arbeit hier im FFLZ kenne ich viele Leute. Darum war für mich damals schon klar, dass ich dort etwas tun möchte“, sagt Ruth Zimmermann. So sammelt sie die 13 Frauen und sie überlegen sich gemeinsam, was sie tun möchten. Ob ein Buch vorgestellt wird, ein Ausflug unternommen wird oder etwas über Kräuter erzählt wird – die Frauen sind immer gern mit dabei. „Die Chemie stimmt in der Gruppe“, ist die Frau, die dafür die Fäden in den Händen hält, überzeugt. Organisiert werden die Inhalte der Treffen aber auch von den anderen, betont Ruth Zimmermann.

Die ausgebildete Kindergärtnerin war bis 1993 Leiterin der Einrichtung in der Neukruger Straße, die dann geschlossen wurde. Dann absolvierte sie den Abschluss zur Erzieherin. Schließlich konnte sie bei der Awo fest angestellt werden. 16 Jahre lang war sie dort für die Seniorenbetreuung und die Eltern-Kind-Gruppen im Haus zuständig. Diese Arbeit hat sie geprägt. Für die Senioren organisierte sie Vorträge, Spielnachmittage oder Gesprächsrunden. Genau das mache ihr auch heute noch Freude, betont sie.

Jeden dritten Montagnachmittag im Monat steht fest, dass der 60plus-Frauentreff gemeinsam aktiv ist. Da gibt es auch mal einen Bastelnachmittag vor Ostern oder eine Ausfahrt nach Warnemünde im Sommer. „Vor Weihnachten haben wir auch schon mal alle selbst gebackene Plätzchen mitgebracht und die Rezepte ausgetauscht“, erzählt Ruth Zimmermann.

Für Kaffee und Kuchen sorgt jedes Mal eine andere der Teilnehmerinnen, so dass auch das für niemanden zu viel wird. Und so werden sich die Damen auch weiterhin einmal im Monat treffen, um miteinander aktiv zu sein und im Gespräch zu bleiben.



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