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Güstrower Anzeiger

05. Dezember 2016 | 17:40 Uhr

Laage : Flughafen gegen rückläufigen Trend

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Mehr als 190 000 Passagiere im vergangenen Jahr in Laage gezählt: Steigerung um 12 Prozent

Nach drei Jahren rückläufiger Verkehrsentwicklung konnte der Flughafen Rostock-Laage im vergangenen Jahr erstmals wieder einen deutlichen, zweistelligen Verkehrszuwachs verzeichnen. Mit genau 190  869 Passagieren stieg die Anzahl der beförderten Passagiere um 12 Prozent, teilt die Flughafen-Gesellschaft mit. Damit habe sich Rostock Airport gleichzeitig vom Branchentrend, der nach wie vor rückläufige Passagierzahlen bei den Regionalflughäfen aufweise, abkoppeln können.

Der Aufschwung sei von allen vier Geschäftsfeldern getragen, heißt es. Im Geschäftsreiseverkehr wurden die stabilen innerdeutschen Verbindungen nach Stuttgart und Köln ergänzt durch die erstmalige Aufnahme von Flügen nach München auch an Werktagen durch die Deutsche Lufthansa. Im für unsere Region bedeutsamen so genannten Incoming-Tourismus konnte zusammen mit dem Tourismusverband Mecklenburg Vorpommern erstmals der österreichische Markt erschlossen werden. Der österreichische National-Carrier AUA habe über 2000 Gäste aus Linz an die Ostsee gebracht. Zusammen mit der Rostocker Hafenentwicklungsgesellschaft Hero habe der Flughafen Laage die Reederei Costa Crociere überzeugen können, ihre Gäste per Flugzeug via Laage nach Warnemünde zu bringen. 18  500 Kreuzfahrtpassagiere aus Madrid, Rom, Paris und Mailand hätten diesen Service genutzt. Im Ferienflugbereich schließlich erhöhte die Airline Germania, die ab dem Winter auch ein Flugzeug in Rostock stationiert hat, deutlich ihre Ziele und Frequenzen, so dass auch dieser Bereich um über 20 Prozent habe zulegen können.

Rainer Schwarz, Geschäftsführer der Flughafens Rostock-Laage-Güstrow GmbH (FRLG), ist überzeugt: „Auf Basis der positiven Entwicklung im vergangenen Jahr werden wir auch in 2016 unsere Geschäftsfelder konsequent weiterentwickeln. Im Fokus stehen die Zubringerflüge für den Kreuzfahrttourismus, die wir erheblich ausbauen werden. Im Incoming-Bereich erwarten wir zum einen erstmals wieder Gäste aus der Schweiz. Zum anderen werden wir aus Österreich – bedingt durch größeres Fluggerät und mehr Frequenzen - deutlich mehr Touristen begrüßen dürfen. Letztlich erhöht die Germania im Ferienflug die Anzahl der Ziele und Frequenzen um fast 50 Prozent.“

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erstellt am 16.Jan.2016 | 16:00 Uhr

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