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Güstrower Anzeiger

08. Dezember 2016 | 19:07 Uhr

Verkehrsverbund Warnow : Erhöhte Ticket-Preise in Bussen

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Busfahrten im Landkreis Rostock werden ab Februar 2017 teurer. Kreisausschuss billigt Tarifanpassung des Verkehrsverbundes Warnow

Der Verkehrsverbund Warnow (VVW), zu dem auch die Regionalbus Rostock GmbH (Rebus) gehört, zieht die Preise in der Hansestadt und im Landkreis Rostock an. Die Tarifumstellung soll zum 1. Februar 2017 erfolgen. Ohne Diskussion und mit großer Mehrheit segneten die Mitglieder des Kreisausschusses des Landkreises am Mittwochabend in Güstrow die erhöhten Preise des Verkehrsverbundes für den Öffentlichen Personennahverkehr auf dem Gebiet des Landkreises ab. Zustimmen muss am 2. November noch der Kreistag.


Erhöhungen bei Fahrkarten ab drei Zonen


Für die Preiserhöhung seien in erster Linie nicht gestiegene Energie- und Kraftstoffpreise verantwortlich, informiert VVW-Geschäftsführerin Andrea Doliwa, sondern vielmehr Tarifabschlüsse im Personalbereich sowie die ständig abnehmenden Zuschüsse von Bund und Land. Während die Kurzstrecke im Landkreis den Preis von 1,50 Euro behalten soll, werde es Anpassungen bei Einzelkarten ab drei Zonen in Höhe von 10 bis 20 Cent geben. Die Tageskarten-Preise steigen, außer in Güstrow selbst, um 20 bis 40 Cent, bei Gruppen-Tageskarten gibt es eine Erhöhung von 60 Cent bis 1,20 Euro. Die Veränderung bei den Monatskarten liegt zwischen 1 bis 2 Euro je nach Geltungsbereich, heißt es. Auch hier beginnen die Anpassungen erst ab drei Zonen.

Der Preis für das SchülerTicket wird mit dem Schuljahr 2016/17 um 1 Euro angehoben, für das Schuljahr 2017/18 sei wiederum keine Erhöhung eingeplant, informiert der VVW. Auch der Preis für das „Mobil60-Ticket“ wird nach zweijähriger Stabilität um 1 Euro angehoben. Die Verkaufszahlen des „Mobil60-Tickets“ würden nach wie vor eine steigende Tendenz aufweisen. Die Zuwächse würden sich inzwischen auf einem niedrigeren Niveau bewegen. „Die Zahlen insgesamt aber beweisen, dass dieses Angebot dem Bedarf dieser Zielgruppe durchaus gerecht geworden ist“, so Andrea Doliwa.

Wenn es um eine Tarifanpassung im Öffentlichen Personennahverkehr gehe, sei der Landkreis die zuständige Genehmigungsbehörde, informierte Wolfgang Kraatz, stellvertretender Landrat, die Kreisausschussmitglieder, weil die Rebus integraler Bestandteil des Gesamttarifwerkes des Verkehrsverbundes sei. Kraatz bezeichnete die jetzt angekündigte Preissteigerung am Mittwochabend im Kreisausschuss als notwendig.  

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erstellt am 13.Okt.2016 | 21:00 Uhr

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