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Güstrower Anzeiger

27. September 2016 | 20:57 Uhr

Kunst im öffentlichen Raum : „Dreifaltigkeit“ vor Dom

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Erste von drei Metallskulpturen von Alexander Hässner aufgestellt.

Drei Metallskulpturen von Alexander Hässner schenkte die Witwe des Künstlers der Stadt Güstrow. Ziemlich genau ein Jahr ist es her, dass die Stadt die Schenkung annahm. Jetzt hat die erste Skulptur, die „Dreifaltigkeit“, einen Platz auf einer Grünfläche am Spazierweg Achtern Dom gefunden.

„Wir haben uns bei der Auswahl der Standorte Zeit genommen“, sagt Bürgermeister Arne Schuldt. Mitarbeiter der Verwaltung hätten zusammen mit Ingrid Hässner überlegt und abgewogen. „Der Rundweg um die Altstadt bietet sich für Bildhauerkunst an“, erklärt Schuldt die Standortwahl. Die Skulpturen würden gut in die städtische Barlach-Linie passen. Das zweite Kunstwerk mit Namen „Messalliance“ soll unweit des Café Hahn parallel zum Bogen, die die Stadtmauer an der Stelle macht, aufgestellt werden. „Wir denken, dass es gute Standorte sind und sind gespannt auf die Reaktionen der Güstrower“, fügt der Bürgermeister hinzu. Für den Fall, dass es Befindlichkeiten oder gar Ablehnung gäbe, sei es auch kein Problem, die Skulpturen an anderer Stelle zu postieren. Eine Besonderheit der Kunstwerke ist, dass sie auf Gullydeckeln installiert sind. So sei die Aufstellung relativ unproblematisch.

Für die dritte Skulptur, die „Biene Maja“, habe man noch keinen Standort gefunden. Überlegt worden war eine Aufstellung auf dem Geländer der Kindertagesstätte „Biene Maja“. Diesen Gedanken habe man verworfen. Die Biene Maja aus Metall sei zu gefährlich für Kinder. Sie könnten sich daran verletzen, erklärt Schuldt. Auch vor der Aufstellung der „Messalliance“ müsse der Zustand dieses Kunstwerkes noch einmal genau angesehen werden, um mögliche Gefährdungen auszuschließen.

Für die „Dreifaltigkeit“, so bestätigt Annett Zimmermann vom Stadtmarketing, sei eine Beschilderung beauftragt. „Sie soll nicht namenlos im Raum stehen“, so Zimmermann. Ist die Tafel, die Kunstwerk und Künstler benennt, aufgestellt, wird es einen feierlichen Akt geben, kündigt Zimmermann an.

Die „Dreifaltigkeit“ ist gut zwei Meter hoch und stammt aus dem Jahr 2007. Die „Messalliance“ (2006) hatte Alexander Hässner als Gestaltungselement für den Bützower Schlossplatz entworfen. Hässner (1943 bis 2012) aus Chemnitz hatte u.a. bei Prof. Womacka an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee studiert und seit 1978 als freischaffender Künstler in Güstrow gelebt.

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erstellt am 23.Sep.2016 | 05:00 Uhr

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