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Güstrower Anzeiger

08. Dezember 2016 | 09:00 Uhr

Fernsehfilm : Drehstart in Güstrower Filmkulisse

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

NDR-Fernsehdrama „Der Sohn“ wird seit gestern mit hochkarätigen Schauspielern in der Barlachstadt gedreht.

Der Güstrower Markt als Filmset: Im extra eingerichteten Frisörsalon „Marlies“ gibt Regisseur Urs Egger Anweisungen, während Marlies, gespielt von Muriel Baumeister, einer Kundin Lockenwickler ins Haar dreht. Daneben Hauptdarstellerin Mina Tander, die die Katharina spielt, um deren Sohn sich das Filmdrama entwickelt. Mit einer hochkarätigen Besetzung haben gestern in der Barlachstadt die Dreharbeiten für den NDR-Fernsehfilm „Der Sohn“ begonnen. Ein 40-köpfiges Filmteam der bekannten Berliner Film- und Produktionsfirma Ziegler Film verwandelte den Markt dazu in eine Filmkulisse. „Das Set ist wirklich optimal. Wir haben eine norddeutsche Kleinstadt für den Dreh gesucht und Güstrow eignet sich perfekt“, freut sich Herstellungs- und Produktionsleiterin Susanne Bergmann.

Während drinnen im Frisörsalon „Marlies“ die Schauspieler ihr bestes geben, flanieren vor dem Schaufenster Klaus Kiesewetter und seine Lebensgefährtin Sybille Peper vorbei. Die Güstrower wurden als Statisten engagiert, müssen immer wieder vor dem Salon hin- und herlaufen. „Als Rentner kann man das mal machen“, sagt Kiesewetter, der auch schon als Statist bei der „Soko Wismar“ dabei war. „Toll, dass hier in Güstrow ein Film gedreht wird“, sagt Sybille Peper. „Mit ihren sanierten Straßen und Häusern könnte die Stadt noch viel öfter Filmkulisse sein. Das ist eine gute Werbung für Güstrow im Fernsehen“, ist sie überzeugt.

Auch Tanja Ziegler, Geschäftsführerin von Ziegler Film, kam gestern zum Drehstart nach Güstrow. „Wir fühlen uns hier extrem sympathisch aufgenommen. In Berlin stöhnen die Leute schon, wenn wir drehen wollen. Hier wurden uns gleich alle Türen geöffnet“, sagt sie. Tanja Ziegler freut sich, nach einer vierjährigen Entwicklungszeit mit dem Filmdrama beginnen zu können. „Es ist ein sehr spannendes und emotionales Drehbuch“, verrät sie. „Eine sehr menschelnde Story. Neben allen ,Tatorten’ muss es auch diese emotionalen Dramen geben. Ich bin froh, dass wir das zusammen mit dem NDR machen können.“ „Der Sohn“ ist die Geschichte einer Mutter, die den Glauben an ihren Sohn verliert, weil Dinge in der Stadt passieren, bei denen sie das Gefühl hat, dass ihr Sohn darin verwickelt ist. Mehr will Tanja Ziegler zum Inhalt noch nicht verraten. Nur so viel: „Es gibt ein Ende mit Licht im Tunnel.“ Zu sehen sein wird der Film kommendes Jahr in der ARD.

Eine Woche wird jetzt im Frisörsalon „Marlies“ am Markt gedreht. Dann stehen die Außenaufnahmen in den Straßen von Güstrow an. Die gesamte Innenstadt wird bis zum 2. Dezember zur Kulisse. „Drücken sie die Daumen, dass wir dann besseres Wetter haben“, sagt Tanja Ziegler. Und auch Klaus Kiesewetter und Sybille Peper wollen dann als Statisten wieder dabei sein. „Vielleicht bekomme ich auch noch eine Sprechrolle“, hofft der Rentner aus Güstrow.  

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erstellt am 15.Nov.2016 | 21:00 Uhr

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