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Güstrower Anzeiger

26. September 2016 | 12:27 Uhr

Verkehrswacht Güstrow sucht Hilfe : Der Traum der Vereinschefin

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Verkehrswacht Güstrow und Umgebung möchte mit vielen Partnern Verkehrsgarten sanieren

Sabrina Heinrich, Vorsitzende der Verkehrswacht Güstrow und Umgebung, hat einen Traum. „Den Verkehrsgarten in der Goldberger Straße sanieren und nach modernen Anforderungen gestalten“, verrät die 32-Jährige, die ihr Amt erst vor einem knappen Jahr angetreten hat.

In der Verkehrswacht engagiert sich die Fahrlehrerin seit 2009. „Zum Verkehrsgarten gibt es viel berechtigte Kritik. Durch den sehr schlechten Bodenbelag besteht sogar die Gefahr von Unfällen“, weiß sie. Andererseits ist die Verkehrswacht personell zu schwach aufgestellt, als dass sie das Vorhaben allein stemmen könnte. Immerhin, mit einem Landschaftsplaner ist sie schon im Gespräch, bemüht sich um Gutachten und Angebote. „Aber wir brauchen natürlich Partner“, sagt Heinrich. Der Grund und Boden des Verkehrsgartens gehört der Barlachstadt.

Die Polizei nimmt auf dem Parcours jedes Jahr den Viertklässlern die praktische Prüfung für den Fahrradpass ab. Polizeihauptmeister Karsten Hamann ist Präventionsberater der Polizeiinspektion und stellvertretender Vorsitzender der Verkehrswacht. „Durch diese Tätigkeit im Vorstand gibt es eine gute Verbindung zur Polizei“, sagt Sabrina Heinrich. Die besteht auch zum Ordnungsamt der Kreisstadt, wo Jörg Hemesath Vereinsmitglied ist. Amtsleiter Detlef Moll versichert: „Wenn es mit der Sanierung des Verkehrsgartens los geht, ist die Stadt dabei.“ Hilfe signalisiert auch die Rebus GmbH. Zum Mecklenburg-Vorpommern-Tag in Güstrow hatte das Unternehmen an seinem Stand Spenden für den Verkehrsgarten eingeworben.


Stadt und Rebus haben schon Hilfe signalisiert
 

Sabrina Heinrich hat sich eine Liste von Güstrower Unternehmen zusammengestellt, die sie auf der Suche nach Unterstützern abarbeiten will. „Das Problem ist wirklich, dass wir Mitstreiter im Verein brauchen. Zehn Leute sind da einfach zu wenig“, wiederholt sie und appelliert an Menschen aller Altersgruppen, sich ehrenamtlich in der Verkehrswacht zu engagieren. „Beispielsweise macht es sich doch gut im Lebenslauf, wenn man beruflich bei der Polizei oder als Fahrlehrer arbeiten will und auf eine Mitgliedschaft in unserem Verein verweisen kann“, gibt sie zu bedenken.

Ohnehin ist die Verkehrswacht Ansprechpartner für fast alle Generationen. So werden in Zusammenarbeit mit der Landesverkehrswacht eine Vielzahl von Präventionsprojekten für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und erwachsene Verkehrsteilnehmer angeboten. Ein Beispiel war die Aktion „100 Prozent geschnallt“, bei der es darum ging, dass Kinder auf einem Kindersitz und angeschnallt transportiert werden. Außerdem stellt die Verkehrswacht Kindertagesstätten Lehrmaterial zum richtigen Verhalten auf der Straße zur Verfügung.

Eine gelungene Veranstaltung war auch der Ende 2015 von Verkehrswacht, Polizei und Rebus gemeinsam gestaltete Seniorentag. Mit einem Apotheker, einem Augenoptiker, einem Sanitätshaus und Mitarbeitern von Pflegeeinrichtungen trugen weitere Partner zum Gelingen bei. „So muss es auch beim Verkehrsgarten werden. Wenn das Projekt von vielen Partnern unterstützt und mitgetragen wird, wird es am Ende auch gelingen“, kommt Sabrina Heinrich wieder auf ihren Traum zu sprechen.

 

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