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Güstrower Anzeiger

08. Dezember 2016 | 19:09 Uhr

Laage : Bieranstich mit vereinter Kraft

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Ausverkauftes Albertinum beim zweiten Oktoberfest in Laage – Einnahmen zugunsten des Veranstaltungsortes.

Einfach nur fröhlich sein, wollten die 400 Gäste am Sonnabend im ausverkauften Albertinum in Laage. Der Förderverein Albertinum hatte nach dem Auftakterfolg des vergangenen Jahres erneut zu einem Oktoberfest eingeladen. In Blau-Weiß präsentierte sich der Festsaal. In nicht selten blau-weis-karierten Hemden und Lederhosen sowie in feschen Dirndln waren die Besucher aus Laage, Rostock und auch Hamburg gekommen, um bis zum Abwinken zu feiern.

„Bis die letzte Maß Bier getrunken ist“, formulierte Janine Plump aus Wardow. „Und die Hacken abgetanzt sind“, fügte Anja Mütze aus Kobrow hinzu. Einig war man sich, dass das Oktoberfest für Laage eine Bereicherung ist. „Und es ist für einen guten Zweck“, betont Andrea Suhr aus Güstrow. Die Einnahmen sollen helfen das Albertinum zu erhalten. Eigens zu diesem Zweck hatte sich der Fördervereins gegeründet, berichtet Vereinsvorsitzender Enrico Hinnah und weiß, dass im Eingangsbereich, wo eine Holzkonstruktion kurz vor dem Kollaps steht, etwas gemacht werden muss. Nach richtig viel Arbeit hört es sich an. Die sei aber notwendig, will man im Albertinum weiterhin Fasching feiern. Nicht zufällig sind es die Karnevalisten, die den Förderverein führen. Aber: „Alles hübsch getrennt“, betont Enrico Hinnah.

Viel Arbeit – auf jeden Fall mehr als gedacht – machte am Sonnabend der für ein Oktoberfest obligate Bieranstich. Stadtvertretervorsteher Jürgen Schwießelmann und Gastronom Axel Wulff mühten sich redlich, mussten letztendlich aber den Hammer auch noch an Thomas Suhr weitergeben. Mit weiteren kräftigen Schlägen brachte dieser das Bier schließlich zum Spritzen. Die Gäste sahen es den Norddeutschen nach, hier noch ein bisschen üben zu müssen.

Ansonsten war sich u.a. Liane Frahm aus Rostock sicher, dass die Laager auch ein Oktoberfest veranstalten können. „Die haben das drauf“, bestätigte auch ihr Mann Ulf Frahm. Man besuche auch die Karnevalsveranstaltungen in Laage. Man habe es auch schon anderswo versucht, aber in Laage sei es am schönsten, selbst gemacht und familiär, erklärt das Paar. Axel Becker kann das nur bestätigen. Der ehemalige Laager lebt inzwischen in Hamburg. Es ziehe ihn aber immer wieder in die Recknitzstadt zurück.

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erstellt am 10.Okt.2016 | 05:00 Uhr

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