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Güstrower Anzeiger

04. Dezember 2016 | 13:17 Uhr

Neues Baugebiet im Pfahlweg : Ausschuss für mehr Bauplätze

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Eigenheime statt Sportplatz im Fischerweg

Mehr Eigenheime für Güstrow: Die Stadt soll mit dem Güstrower Sportclub die Bedingungen aushandeln, um künftig auf die Nutzung des Sportplatzes am Fischerweg zu verzichten. Stattdessen sollen auf dem Sportplatz Einfamilien- und Doppelhäuser entstehen. Dafür stimmte jetzt der Hauptausschuss. Entscheiden muss die Stadtvertretung am 20. Oktober.

Der Güstrower SC und die Stadt würden bei diesem Thema konform gehen, sagte Bürgermeister Arne Schuldt. Es handele sich zunächst um einen Verhandlungsauftrag. Das Ergebnis dieser Verhandlungen sei abzuwarten. Sascha Zimmermann brachte die Zustimmung der Ausschussmitglieder auf den Punkt: „Der Verein will den Platz los werden und wir brauchen Eigenheim-Plätze.“

In den Gesprächen zwischen Stadt und GSC wird es vor allem um einen Ausgleich für den wegfallenden Sportplatz am Fischerweg gehen. Der GSC fordert finanzielle Unterstützung der Stadt beim Ausbau und der Verbesserung des Jahn-Stadions sowie des Sportplatzes Borwinseck.

Ebenfalls stimmten die Ausschussmitglieder für die Schaffung eines weiteren Baugebiets am Pfahlweg. Die Stadt solle prüfen, ob neben dem bestehenden Baugebiet „Inselseeblick“ ein vergleichbares auf den Flächen im städtischen Eigentum entstehen könne. So fordert es der Antrag von Heiko Karmoll (CDU). „Der Bedarf ist da. Es handelt sich um einen attraktiven Standort“, sagte Hartmut Reimann (SPD).

Abgelehnt hat der Ausschuss hingegen einen Antrag von Karmoll, ein neues Baugebiet an der Plauer Chaussee zu schaffen. Hier gab es Bedenken wegen Lärmbelästigungen durch das Speedway-Stadion.

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erstellt am 08.Okt.2016 | 16:00 Uhr

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