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Güstrower Anzeiger

11. Dezember 2016 | 14:54 Uhr

Wildpark Güstrow : Als Spider-Man Wildpark erkundet

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Grund zum Feiern: gut besuchtes Blätterfest am Wochenende und grünes Licht für die Erlebnis-Büdnerei von Seiten der Stadt

Zum Blätterfest im Güstrower Wildpark hatten sich Vincent-Shane Schulz und Jan Erik Holm einen Plan zurechtgelegt. Früh gehörten sie zu den ersten beim Kinderschminken und ließen sich eine Spider-Man-Maske verpassen. Danach bastelten sie sich mit Unterstützung von Wildpark-Mitarbeitern ein Fahrzeug und gingen auf Parkerkundung. Ein prasselndes Lagerfeuer und Knüppelkuchen verstärkten die Romantik dieses Herbsttages.

„Wir kommen aus Rostock, sind aber ganz oft im Wildpark unterwegs. Es ist bewundernswert, was hier für die Besucher auf die Beine gestellt wird“, erkennt Besucherin Stephanie Schulz an. Basteln mit Naturmaterialien, die Tierfütterungen, Tauchaktionen am Aqua-Tunnel und Puppentheater-Vorstellungen waren weitere Höhepunkte des Tages.

In den „Wiesenwelten“ betreuten Klaus und Marianne Tuscher an diesem Sonntag den Grill. Das Ehepaar freute sich über den Besucherzuspruch zum Blätterfest. „Wir haben gegenwärtig etwa zehn Prozent mehr Besucher als zum gleichen Zeitpunkt des vergangenen Jahres und steuern zum Jahresende auf die 160 000 zu“, prognostiziert Marianne Tuscher. Als Grund für diese gute Entwicklung macht sie den neuen Namen, das neue Marketingkonzept und den neu gestalteten Internetauftritt aus. „Aber auch das Wetter hat uns in diesem Jahr in die Hände gespielt“, fügt sie hinzu.
Wildpark-Geschäftsführer Klaus Tuscher ist froh, dass es auch in Sachen Erlebnis-Büdnerei wieder ein Stück voran gegangen ist. Bürgermeister Arne Schuldt hat gegen den jüngsten Beschluss der Stadtvertretung keinen Widerspruch eingelegt, obwohl das viele erwartet hatten. „Inzwischen hat sich auch die Gesellschafterversammlung einstimmig für das Projekt ausgesprochen“, berichtet der Geschäftsführer. Nun muss dass Vorhaben in den Wirtschaftsplan der Barlachstadt eingearbeitet werden und vorbehaltlich der Zustimmung von Stadtvertretung und Kommunalaufsicht könnte im Frühjahr 2017 der erste Spatenstich erfolgen. Bis 2018 soll die Büdnerei nebst Scheune gebaut werden. Die Kosten von zirka 1,1 Millionen Euro tragen zu 85 Prozent die EU über die Leader-Förderung und zu 15 Prozent die Barlachstadt. Für 2019 ist dann, ebenfalls zum Projekt gehörend, die Erweiterung des Parkplatzes und ein Wanderweg zum Bahnhof Priemerburg vorgesehen. „Vor allen an Höhepunkten im Wildpark zeigt sich, dass wir unbedingt mehr Parkkapazität brauchen“, versichert Marianne Tuscher. Und sie verspricht sich von dieser Investition weiter steigende Besucherzahlen.





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erstellt am 04.Okt.2016 | 05:00 Uhr

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