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Güstrower Anzeiger

10. Dezember 2016 | 21:28 Uhr

Neuer Professor : Abordnung führte bis nach Brüssel

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Schon seit 1993 ist der gebürtige Bremer Holger Franke an der Güstrower Fachhochschule tätig. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Kiel und der University of Surrey, England, promovierte Franke in Kiel. Seine jüngsten Veröffentlichungen beschäftigen sich mit den Neuregelungen bezüglich der Baugenehmigungen von Flüchtlingsunterkünften sowie der medial vieldiskutierten Problematik von Ferienwohnungen in Wohngebieten.

Um Theorie und Praxis besser zu verzahnen, ließ sich Franke in den vergangenen Jahren häufiger in die Verwaltung abordnen. So arbeitete er in der Staatskanzlei des Landes MV, in der Europäischen Kommission in Brüssel und im Bauamt des Landkreises Rostock. Wurzeln habe der 55-Jährige aber an der Fachhochschule in Güstrow geschlagen. „Es war die erste Stelle auf die ich mich beworben habe und ich habe seither eine enge Verbundenheit zur Fachhochschule“, sagt Holger Franke. Besonders schätze er den engen Kontakt zu den Studierenden und die familiäre Atmosphäre. „Dass wir viel mehr in Seminargruppen unterrichten als Vorlesungen zu geben, schätze ich“, sagt er weiter.

Als Fachbereichsleiter des Fachbereichs Allgemeine Verwaltung und als stellvertretender Direktor der Bildungseinrichtung war Franke maßgeblich an der Weiterentwicklung der Studiengänge – insbesondere der Umstellung der Diplomstudiengänge auf Bachelorstudiengänge – beteiligt. Zudem zeichnet der Jurist auch für die internationale Zusammenarbeit mit der Partnereinrichtung in der Ukraine verantwortlich. „Zweimal im Jahr bin ich dort und es ist jedes Mal eine Bereicherung“, sagt Franke über diesen Austausch.

Den Ausgleich zum Alltag findet Holger Franke zum Beispiel im Güstrower Kampfkunstverein „Jion“, wo er als Träger des schwarzen Gürtels das Jugend- und Erwachsenentraining leitet.

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erstellt am 07.Okt.2016 | 05:00 Uhr

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