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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

05. Dezember 2016 | 15:33 Uhr

Line Dance in Gadebusch : Western-Fans erobern „Kreml“

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Die Traditionsveranstaltung lockte 250 Gäste an

Porushka-Paranja ist ein russischer Volkstanz, doch im Gadebuscher Kreml sorgte er nicht nur für einen gelungenen Auftakt der 21. Line Dance und Country-Party am Sonnabendabend, sondern auch für ausgelassene Stimmung und eine volle Tanzfläche.

„Dieser Tanz ist die Line Dance Kreml-Hymne. Das Lied ist toll zu tanzen“, sagte Monika Mehner. Der Westerntanz-DJ Henry Schwentke, einer der bekanntesten in der Szene, mischte die Hymne perfekt zusammen und in wenigen Sekunden waren die mehr als 250 Gäste auf dem Parkett des Gadebuscher Kremls.

„Das ist immer eine tolle Veranstaltung. Ich komme jedes Jahr her“, erklärte Wolfgang Brunke aus Berlin. Im vergangenen Jahr war er mit drei weiteren Freunden nach Gadebusch gekommen, jetzt waren es sogar fünf, die sich die Tanzveranstaltung nicht entgehen lassen wollten. „Wir haben Gäste aus ganz Norddeutschland und auch zum Beispiel aus Halle oder Berlin. Unsere Veranstaltung hat sich mittlerweile ziemlich weit herumgesprochen“, erklärte Organisatorin Monika Mehner. „Zum Glück konnten wir in diesem Jahr wieder in den Kreml. Damit steht und fällt diese Veranstaltung“, sagte die Kaeselowerin.

Auch in diesem Jahr hatten sie und die Gadebuscher Line Dance-Gruppe ein tolles Programm auf die Beine gestellt, auch wenn der geplante Kinderworkshop ausfallen musste. „Leider waren nur zwei Kinder da und dann lohnt es sich nicht“, sagte sie. Dennoch könne jeder, der Lust hat, an den Kursen der Gadebuscher Gruppe im Kreml teilnehmen. Derzeit trainieren und tanzen dort 21 Frauen und Männer. Allerdings sei es immer wieder schwer, Anfänger zu integrieren, da hauptsächlich Monika Mehner den Westerntanz lehrt und sie auch den erfahreneren Mitgliedern neue Tänze beibringen möchte. „Es macht immer und allen riesigen Spaß. Trotzdem würde ich mich freuen, wenn der eine oder andere schon etwas Erfahrung mitbringt“, sagte die Organisatorin.

Bis zum nächsten Morgen hatten die Besucher ihren Spaß, um dann entweder die Heimreise anzutreten oder im Ort zu übernachten. „Wir haben hier eine ältere Dame kennen gelernt. Bei ihr können wir immer übernachten. Am nächsten Wochenende geht es dann weiter“, erklärte der Berliner Wolfgang Brunke. Dann stehen gleich zwei Veranstaltungen auf dem Programm. „Es ist unser Leben. Wir sind jedes Wochenende auf einer anderen Veranstaltung“, sagte er. Doch nach Gadebusch komme er selbst bei weiter Anfahrt immer am liebsten.

 

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erstellt am 28.Nov.2016 | 05:00 Uhr

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