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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

05. Dezember 2016 | 03:20 Uhr

Zweckverband Radegast : Wasserpreise bleiben stabil

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Tausende Kunden des Zweckverbandes Radegast müssen 2017 keine Preiserhöhungen für Trink- und Abwasser befürchten

Die erste gute Nachricht für tausende Kunden des Zweckverbandes Radegast steht fest: Sie müssen auch im Jahr 2017 keine Preiserhöhungen für Trink- und Abwasser befürchten. „Die Preise bleiben stabil“, kündigte gestern Verbandsgeschäftsführerin Claudia Westphal an. Zuvor hatte die Verbandsversammlung den dafür notwendigen Wirtschaftsplan 2017 genehmigt.

Ein Drei-Personen-Haushalt mit einem Verbrauch von insgesamt 90 Kubikmetern Trinkwasser muss demnach mit einem Jahrespreis von 257,52 Euro (21,46 Euro monatlich) rechnen. Hinzu kommen 321,78 Euro (26,81 Euro monatlich) für Abwasser. In den Preisen sind bereits die Grundgebühren enthalten.

„Mit diesen Preisen befinden wir uns im landesweiten Vergleich im guten Mittelfeld“, sagt Westphal. Die Preise seien Kosten deckend und so kalkuliert, dass der Zweckverband auch unerwartete Preissteigerungen abfedern könne. Als Beispiel führt Westphal die Verdoppelung des Wasserentnahmeentgeltes von fünf auf zehn Cent pro Kubikmeter geförderter Menge an. Diese Erhöhung hatte für die Kunden des Zweckverbands in 2016 keine finanziellen Mehrbelastungen zur Folge.

Der Zweckverband Radegast versorgt rund 28 000 Bürgerinnen und Bürger mit Trinkwasser. Allein in diesem Jahr verkauft das Unternehmen rund 1,22 Millionen Kubikmeter Trinkwasser und unterhält dafür ein Leitungsnetz mit einer Länge von 550 Kilometern. Hinzu kommen 13 Trinkwasser-Brunnen.

Weitere Investitionen in dieses Netz sind 2017 geplant. So soll für rund 100 000 Euro eine neue Trinkwasserleitung von Neu Güstow nach Buchholz gebaut werden. Die alte Leitung stammt noch aus DDR-Zeiten.

Auch im Abwasserbereich plant der Zweckverband Investitionen. Eine davon ist der Kauf eines fest installierbaren Notstromaggregats für die Kläranlage Mühlen Eichsen. Dorthin wird inzwischen das Abwasser geleitet, was bislang in Brüsewitz gepumpt wurde. Die dortige Kläranlage hat ausgedient.

Für sämtliche Investitionen bis 2020 wird der Zweckverband Radegast nach derzeitigem Stand keine Darlehen aufnehmen müssen. Positiv stimmte die Verbandsmitglieder zudem die Tatsache, dass das Wirtschaftsjahr 2015 Gewinne in den Bereichen Trink- und Abwasser aufweist. „Unser eingeschlagener Kurs der Stabilität hat sich bestätigt. Das war das, was sich 2009 der neue Vorstand um den Vorsitzenden der Verbandsversammlung, Steffen Timm, auf die Fahnen geschrieben hat“, so Claudia Westphal. 

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erstellt am 26.Nov.2016 | 05:00 Uhr

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