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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

02. Dezember 2016 | 21:05 Uhr

Saisonabschluss in der Trafobar

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Dorfgemeinschaft feiert regelmäßig am stillgelegten Umspannturm / Die Drinks gibt’s immer vom Ex-Keeper der Orkan-Bar Hamburg

Letzter Ausschank des Jahres an der Trafobar: Eigentlich wird immer direkt zwischen neuem Trafohäuschen und altem Umspannturm gefeiert – unter freiem Himmel. Doch am Wochenende hat die Dorfgemeinschaft auf der anderen Seite besagten Turms die Zelt-Variante gewählt – sicher ist sicher. „Es war ja viel Feuchtigkeit von oben vorhergesagt, da schien uns das sicherer zu sein“, sagt Wilhelm Schaeper vom Dorfverein. Er gehört neben Schwiegertochter Anja zu den Urhebern der Trafobar. Seit 2012, nach Erwerb des Turmes für 1,19 Euro durch den Dorfverein vom regionalen Energieversorger, wird hier nun regelmäßig gefeiert – einmal im Quartal.

In dem alten, roten Klinkerbau, der von innen weiß gekalkt ist, befindet sich die Chronik des Ortes. „Das ist aber längst nicht alles: Jede Familie des Dorfes kann sich hier mit einem Foto präsentieren“, erklärt Schaeper.

So wurde auch diese letzte Feier des Jahres dazu genutzt, Neuankömmlinge aufzunehmen. Neben Freya und Renardo Neumann mit ihren (noch) drei Kindern Sjard, Bave und Daje, tat dies auch Hans Vogt. „Ich lebe erst seit dem 30. Juni hier. Das ist erst meine zweite Feier in der Trafobar und ich bin schon in die Dorfgemeinschaft aufgenommen“, freut sich der Rentner, der von der Insel Rügen stammt.

Dass diese regelmäßig stattfindende Veranstaltung immer so gut besucht ist, mindestens ein Drittel der 150 Einwohner ist Standard, liegt nicht zuletzt am Können von Barkeeper Michael Finkenthei. Der selbstständige IT-Spezialist hat das Drinks- und Cocktail-Mixen Anfang der 90-er Jahre in diversen Bars der Hansestadt Hamburg gelernt. „Unter anderem im Christiansen, Pinnasberg Pauli und in der Orkan-Bar auf dem Fischmarkt, bevor die Tochter von Nina Hagen die runtergewirtschaftet hat“, plaudert er aus dem Nähkästchen.

Doch die Trafobar ist nicht der einzige kulturelle Höhepunkt des Dorfes: „Am kommenden Sonntag, den 16. Oktober, richten wir von 14 bis 18 Uhr den ersten Bauernmarkt aus. Da heißt es: Tauschen! Erleben! Kaufen!“, weist der stellvertretende Bürgermeister Henry Michaelis darauf hin. Stattfinden wird der im „Kunst.Stall“ , Am Bauernteich. Da, wo auch regelmäßig „Dörfer zeigen Kunst“ stattfindet.

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erstellt am 09.Okt.2016 | 21:00 Uhr

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