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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

04. Dezember 2016 | 17:21 Uhr

Martensmannfest in Rehna : Rotspon für neue Kirchenbeleuchtung

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Verein für Handel und Gewerbe hofft auf volle Spendenbox beim Martensmannfest

Die Rehnaer Kirche soll noch in diesem Jahr zur dunklen Tageszeit hell erleuchtet werden. Dafür soll am heutigen Sonnabend zum großen Teil der Wein „Rotspon“ sorgen, den der Martensmann um 17 Uhr aus Lübeck bringt und vom Verein für Handel und Gewerbe Rehna im Klosterinnenhof ausgeschenkt wird.

„Die Stadt Lübeck schenkt uns jedes Jahr diesen Wein. Wir geben den zwar kostenlos an die Besucher unseres Martensmannfestes aus, stellen aber eine Spendenbox daneben, um Einnahmen für einen guten Zweck zu erzielen“, erklärt der Vorsitzende des Vereins, Torsten Arndt.

In der Vergangenheit waren so die Sonnenuhr in der Schweriner Straße erneuert oder Befestigungen am Klosterweg vorgenommen worden. Jetzt will der Verein eine vor etwa fünf Jahren entwickelte Idee praktisch umsetzen. „Damals wurden wir angesprochen, ob die Kirche nicht beleuchtet werden könnte“, erklärte Bürgermeister Hans-Jochen Oldenburg. „Dazu haben wir jetzt einen Beschluss im Amt gefasst und werden das, was der Verein nicht aufbringen kann, dazugeben“, sagte er.

Etwa 2000 bis 2500 Euro werden benötigt, um den riesigen Strahler sowie den Stromanschluss und Anbaumaterialien zu kaufen und zu montieren.

Im vergangenen Jahr spendeten die Besucher des Rehnaer Martensmannfestes 230 Euro. Der Verein für Handel und Gewerbe erhöhte die Summe auf 500 Euro. In diesem Jahr hofft der Verein auf eine ähnliche Summe. „Mal sehen, was zusammenkommt. Wir werden das Fest auf jeden Fall für jeden Besucher wieder sehr attraktiv machen“, verspricht Ausrichter Matthias Maack.

Auch ein optimaler Befestigungspunkt für den Strahler sei bereits eher zufällig gefunden und dadurch auch die Jahre zuvor geborene Idee noch einmal aktuell geworden. „Bei einem Fest im Kloster hatte die Feuerwehr einen Strahler aufgebaut. Als sie ihn drehten, stand das Licht irgendwann auf der Kirche. In den kommenden Tagen sprach man uns häufig an, was wir denn jetzt für eine tolle Beleuchtung der Kirche hätten“, erklärte Andreas Poteradi, ebenfalls Rehnaer Firmeninhaber und Mitglied des Vereins für Handel und Gewerbe. Also wurde die Feuerwehr nun noch einmal gebeten, zu helfen. „Durch unsere neue Drehleiter kamen wir an viele Winkel der Kirche heran und stellten fest, dass es am günstigsten ist, die Beleuchtung am Giebel der Kloster- und Stadtinformation zu befestigen“, sagt Bürgermeister Hans-Jochen Oldenburg.

Zwar werden die Besucher des heute stattfindenden Martensmannfestes noch nichts von der neuen Kulisse sehen, doch mit etwas Glück soll schon zu den weihnachtlichen Andachten in der Kirche diese mit einem hellen Schein versehen sein. „Damit geht ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Es ist erfreulich, dass in Zusammenarbeit mehrerer Partner dieses Projekt realisiert werden kann“, sagt Stadtvertreter Martin Reininghaus.

 

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erstellt am 05.Nov.2016 | 04:45 Uhr

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