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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

11. Dezember 2016 | 05:09 Uhr

50 Jahre MC Rehna : Motorsportler in bester Feierlaune

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Im „Lindenhof“, dort wo alles begann, trafen sich Freunde eines der erfolgreichsten Motorsportvereine des Nordens

„Uns gibt es ja bereits viel länger als 50, nämlich schon über 60 Jahre“, begann Heinrich Teegen seine Rede zur Jubiläumsfeier des MC Rehna. Und erinnerte mit der Motorsportgruppe Rehna an die ganz frühen Jahre der Motorsporttradition in der Münzstadt, an die Wiege des MC Rehna. Damals hätte man sich sonntags am „Lindenhof“ getroffen, quasi mit Straßenmaschinen gestartet und wer zuerst wieder da war, der hatte gewonnen. Und genau dort, wo irgendwie alles begann, wurde am Sonnabend ausgiebig der 50.Geburtstag des MC Rehna gefeiert.

Doch in seiner Festrede erinnerte der Ehrenpräsident des Vereins, der diesen noch bis vor zwei Jahren leitete, nicht nur an die Anfänge. Er erinnert auch an den „großen Spuk“, wie er den Fall der Mauer im November 1989 aus Vereinssicht nannte. Niemand hätte gewusst, ob und wie es mit dem MC weitergehen würde. Heinrich Teegen: „Aber wir haben uns gesagt, wir kriegen das hin, auch in der neuen Zeit.“ Und das hat ja dann auch wunderbar geklappt. Hürden und Stolersteine inklusive.

Inzwischen haben Jüngere das Ruder bei einem der erfolgreisten Motorsportvereine des Nordens übernommen. Torsten Gumz heißt der neue Mann an der Vereinsspitze. Und der schwitzte Blut und Wasser vor seiner Jubiläumsrede. Musste er aber gar nicht. Denn die Gäste im zum Bersten gefüllten Festsaal waren in bester Feierlaune. Wer wollte es ihnen auch verübeln? Denn wer arbeitet, soll auch feiern. Und weil Ehrenamt jede Menge Arbeit macht, darf der Spaß dann nicht zu kurz kommen.

Unter die Jubiläumsgäste hatte sich auch Hans Jochen Oldenburg gemischt. „Ich möchte mich bei allen Mitgliedern seit Bestehen des Vereins für die geleistete Arbeit bedanken. Sie alle haben viel Zeit und Arbeit in das Vereinsleben des MC Rehna gesteckt. Was wäre unsere Stadt ohne solch ein vorbildliches Vereinsleben?“, fragte der Bürgermeister und sicherte auch für die Zukunft die Unterstützung der Stadt für den Motorsportclub zu.

Ohne Unterstützung kommt Ehrenamt heutzutag nicht aus. Manchmal sind es auch Hilfen, an die Außenstehende zuallererst gar nicht denken. Deshalb dankte der Vereinsvorsitzende nicht nur den Sposnsoren,die immer ein offenes Ohr für den Verein hätten. Ohne die vielen Senioren und Gründungsmitglieder, Landwirte, Freiwillige Feuerwehr, den Schützenverein, aber auch das DRK Ratzeburg wäre vieles in der Vergangenheit nicht möglich gewesen. Und auch für die Zukunft scheint gesorgt. Torsten Gumz: „Unsere Jugendgruppe wächst und wächst und wächst. Ich denke, unsere Arbeit trägt Früchte.“ 

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erstellt am 20.Nov.2016 | 21:00 Uhr

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