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Flucht vor Polizeikontrolle : Mit Tempo 170 über die Landstraße

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Auf der Flucht vor einer Polizeikontrolle ist ein Autofahrer mit seinem Fahrzeug in einem Gebüsch in Moltenow gelandet

Die Autobahnpolizei Metelsdorf wollte Samstagabend gegen 23 Uhr auf der Straße zwischen Mühlen Eichsen und Dalberg, Abzweig Seefeld, ein Auto kontrollieren. Als der 20-jährige Fahrer das bemerkte, beschleunigte er sein Fahrzeug, um sich der Kontrolle zu entziehen. Auf der schmalen, nur drei Meter breiten und kurvigen Strecke von der Landesstraße über Seefeld bis Moltenow flüchtete der Fahrer mit 150 bis 170 km/h.

In Moltenow fanden die Polizisten das Fahrzeug dann in einem Gebüsch. Augenscheinlich verlor der Flüchtige in einer Rechtskurve die Kontrolle. Ein Buswartehäuschen sowie einen dicken Baum verfehlte er nur knapp. Im Fahrzeug befanden sich insgesamt sechs Jugendliche im Alter von 16 bis 20 Jahren. Die aus der Region stammenden Insassen konnten selbstständig den zerstörten Wagen verlassen. Durch den Unfall wurden eine 16-Jährige schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt und eine 18-Jährige leicht verletzt. Rettungskräfte brachten beide zur medizinischen Behandlung ins Krankenhaus. Die weiteren Insassen blieben unverletzt.

Ein Atemalkoholtest ergab beim Verursacher einen Wert von 0,88 Promille. Die Beamten beschlagnahmten seinen Führerschein und ordneten eine Blutentnahme an. Der Fahrer wird sich nun wegen Verkehrsgefährdung und Körperverletzung verantworten müssen. Der nicht mehr fahrbereite Wagen wurde durch einen Abschleppdienst geborgen. „Die Polizei bittet in diesem Zusammenhang nochmals alle Jugendlichen und Jungerwachsenen, nicht bei alkoholisierten Personen ins Fahrzeug zu steigen. Dieser Unfall hätte wesentlich tragischer enden können“ so Frank Schröder, Polizeihauptkommissar (PHK) vom Autobahnpolizeirevier Metelsdorf.

 

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erstellt am 20.Mär.2017 | 17:30 Uhr

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