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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

29. September 2016 | 10:23 Uhr

Gadebusch : Mit feinem Pinselstrich die Natur im Bild festhalten

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Mariette Grützmacher aus Gadebusch erfreut sich an Blumen, Landschaften und der Ölmalerei

Gadebusch  Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah. Mariette Grützmacher liebt die Malerei, die Heimat und mit ihr die  schier unzähligen   Motiven vor der Haustür: Wiesen mit Wildblumen, Bauernhöfe,  die Schönheit der Tulpen. All das hält sie in ihren  Bildern fest.  „Anfangs waren es kleine Werke, dann wurden sie immer größer“, sagt die Gadebuscherin und gewährt einen Einblick in ihre Bilderwelt. 

 Mit ihren Werken wird sie sich in diesem  Jahr zum vierten Mal  an der  landesweiten Aktion „Kunst offen“ in Gadebusch  beteiligen.  Für sie ein  wichtiger Punkt im Jahresverlauf: „Es besteht die Möglichkeit, mit den Menschen in Kontakt zu treten und sich auszutauschen.“

Ein Austausch, der nicht selten  pure Inspiration ist. Eine Erfahrung, die sie vor Jahren anlässlich der 750-Jahrfeier  von Mestlin machte. „Ich folgte einer Einladung zur Beteiligung an einer Ausstellung in meiner ehemaligen Heimat. Ein Lehrer aus meiner Schulzeit bat mich, die ehemalige Mühle zu malen. Vorlagen gab es kaum. So entstand aus Kindheitserinnerungen ein Bild, über das sich die Mestliner  sehr freuten“, sagt Grützmacher.

Gemeinsam mit ihrer Tochter Steffi, die sich dem  Grafik- und Schmuckdesign  verschrieben hat, besucht sie  u.a. Kunstwerkstätten in Stöllnitz  und in Lindow. „Die Nachfrage, der Kontakt mit den jungen Leuten war so schön, dass  meine Freude am Malen immer größer wurde“, so die Gadebuscherin. Bereits als Kind habe sie jegliche Möglichkeit zur kreativen Arbeit genutzt. „Ich hatte immer das Gefühl, in mir steckt noch etwas Unentdecktes.“

 Bei einem Kurs  über Ölmalerei kann sie die Anziehungskraft   der  filigranen Dinge in der Natur nicht verbergen. „Ich griff  zu allererst immer zu den feinen Pinseln, um die Details darzustellen“, sagt Marietta Grützmacher und lacht. So finden sich in ihren Bildern  die feinen Farbnuancen von Tulpenblüten, erscheinen die Margeriten einer Wildblumenwiese  beinah zum Greifen nah, verfängt der Blick des Betrachters sich  im gemalten Blütenmeer eines  Mecklenburger Bauerngartens.

 Meist entstünden die Bilder im Kopf, werde sie von Fotos in unterschiedlichsten Medien inspiriert, bevor sie  zu Staffelei, Farben und Pinseln greift.  Für die Gadebuscherin ist dies eine Bereicherung. „Das Malen bringt Entspannung,  das ist eine Auszeit, die man sich nehmen muss“, sagt sie.  Eine Freizeitbeschäftigung, die  zahlreiche Menschen erfreut und somit gehen  auch Bestellungen für  Bilder  bei Mariette Grützmacher ein. 

Volker Bohlmann

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erstellt am 02.Feb.2016 | 23:51 Uhr

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