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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

03. Dezember 2016 | 18:40 Uhr

Rehna : Mecklenburger begrüßen Martensmann

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Lübecker Weinbote sorgte zum 24. Mal für ein tolles Fest in der Klosterstadt

„Wenn ich hierher komme, ist es wie in einer Familie“, lobte der Lübecker Martensmann das Fest in der Klosterstadt Rehna. Zum 24. Mal machte der Weinbote mit seiner Kutsche hier Halt und überbrachte den roten Traubensaft den Besuchern des Festes.

„Ich freue mich jedes Jahr auf das Fest. Auch mit Stefan Pagel als neuen Martensmann ist das Fest fantastisch“, sagte Rehnas Bürgermeister Hans-Jochen Oldenburg. Dem stimmten auch das Schweriner Petermännchen, die Lübecker Nachtwächterin und Landrätin Kerstin Weiss zu, die ebenfalls die Reise auf sich nahmen. „Pünktlich zum Martensmannfest hat es in Schönberg und Rehna aufgehört zu regnen. Die paar übrig gebliebenen Pfützen übersehen wir einfach“, sagte die Landrätin. Auch wenn die Mitglieder des Plattdeutschen Vereins to Rehna sich wie immer auf ihre Weise lustig über den Mann mit der Perücke machten, nahm der ihnen das nicht krumm und lobte stattdessen das Auftreten des Vereins. „Schön, dass ihr wieder da seit und mich veräppelt. Aber daran habe ich mich schnell gewöhnt“, sagte Stefan Pagel, der nach der offiziellen Begrüßung zum mitgebrachten Rotspon-Fass ging und einen ersten Schluck nahm. „Der Erlös kommt ja in diesem Jahr der Beleuchtung der Kirche zugute. Also spendet, was ihr geben könnt“, sagte der Lübecker Bote.

Dieser Bitte kamen die Rehnaer und deren Gäste gerne nach und ließen die eine oder andere Münze oder einen Schein in die Spendenbox fallen, ehe man sich den Weg durch das Fest bahnte. Das fand schon Stunden vor der Ankunft des Martensmannes im Klosterinnenhof und im Kreuzgang des Klosters großen Anklang. DJ Falos Rateshow „Eins, Zwei oder Drei“ wurde von den jüngeren Gäste ebenso gerne angenommen wie das Laternegehen kurz vor der Ankunft des Martensmannes oder die Prämierung der schönsten Laternen.

Für die Erwachsenen wurde es ebenfalls nicht langweilig. Sie schauten sich die Vorführungen des Plattdeutschen Vereins auf der Bühne an, ließen es sich beim Rotspon im Kreuzgang gut gehen oder bestaunten am Abend das Höhenfeuerwerk, um anschließend bei der Band „Swing for Fun“ mit zu klatschen und mit zu schunkeln.

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erstellt am 06.Nov.2016 | 22:58 Uhr

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