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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

16. Januar 2017 | 11:56 Uhr

Gadebusch : Lebenshilfe für die Kinder der Kita „Arche-Noah“

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Neuer Betreiber übernimmt mit der evangelischen Einrichtung erstmalig eine Kindertagesstätte im Kreis

Nun ist es amtlich: Mit der offiziellen Schlüsselübergabe gestern um 14.30 Uhr hat die Kita „Arche-Noah“ in der Jarmstorfer Straße 9 einen neuen Betreiber. Nach der evangelischen Kirchgemeinde ist nun das Lebenshilfewerk Mölln-Hagenow neuer Träger. „Allzu viel verändern wird sich dadurch aber nicht, wir sind ja ein diakonisches Werk“, erklärt Hans-Joachim Grätsch, Geschäftsführer Lebenshilfewerk Mölln-Hagenow gGmbH. Der Trägerwechsel sei von der Kirchgemeinde angestrebt worden, weil das Betreiben einer Kindertagesstätte nicht unbedingt zum Aufgabenspektrum gehöre, so Grätsch. Seit Mai 2015 habe man überlegt, konzipiert und verhandelt, bis es nun zum Trägerwechsel gekommen ist.

Ganz unbekannt ist das Lebenshilfewerk in der Region nicht. Als Betreiber des Arche-Hofes Kneese hat es sich auch hier einen Namen gemacht. Und auch wenn diese Kita im Kreis Nordwestmecklenburg die erste in seiner Trägerschaft ist, unbeleckt ist man auf diesem Gebiet aber ganz und gar nicht. „Das ist unsere vierte Einrichtung dieser Art. Wir betreiben bereits drei integrative Kindergärten mit 240 Plätzen in den Kreisen Ludwigslust-Parchim und Lauenburg“, berichtet Hans-Joachim Grätsch. Insgesamt habe man fast 50 Einrichtungen im sozialen Bereich unter den Fittichen.

Die neue Errungenschaft beherbergt derzeit 66 Kinder im Alter zwischen einem und sechs Jahren in drei Integrationsgruppen, einer Krippengruppe und einer Familiengruppe. Betreut werden diese von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 17 Uhr von 15 Mitarbeitern - vom Hausmeister bis hin zur Leiterin. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Träger, mein ganzer Dank gilt aber auch dem alten“, sagt die Kommissarische Leiterin Ramona Rossow. Auch der Leitende Verwaltungsbeamte des Amtes Gadebusch ist zufrieden. „Wir haben diesen Wechsel von Anfang an wohlwollend begleitet und sind über das Ergebnis sehr erfreut“, so Matthias Jankowski.

Eigentlich soll das Engagement auf diesem Gebiet hier im Kreis das einzige bleiben. „Es sei denn, wir werden um Hilfe gebeten“, sagt Grätsch schmunzelnd.

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erstellt am 10.Jan.2017 | 04:45 Uhr

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