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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

26. Juli 2016 | 08:30 Uhr

Schlaglöcher : Land unter in Neu Bauhof

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Anwohner der Straße „An de Timpenwisch“ starten Hilferuf / Frost und Regen ließen eine Reparatur bislang nicht zu

Ziemlich nasse Füße können sich Einwohner von Neu Bauhof holen. Denn die Straße „An de Timpenwisch“ gleicht einer kleinen Seenlandschaft. Schuld sind Schlaglöcher, in denen sich Wasser sammelte und kaum abfließen kann.

Anwohner wie Hartwig Meyer wollen diesen Zustand nicht länger hinnehmen. Er wandte sich an den Heißen Draht der SVZ und startet einen öffentlichen Hilferuf. „Eine ca. 100 Meter lange gepflasterte oder Asphaltstraße brauchen wir nicht, aber professionelle Hilfe zur Wiederherstellung eines auch längerfristig befahrbaren Weges“, sagt Meyer.

Telefonisch wurde das Amt Gadebusch zwar schon mehrfach informiert und anschließend auch einige Schlaglöcher gestopft. „Es hielt allerdings nur wenige Wochen vor“, verdeutlicht Hartwig Meyer. Jetzt fühlt er sich beim Anblick der Straße zurückversetzt in die 1980er-Jahre.

Dass sich der Zustand der Straße „An de Timpenwisch“ verschlechterte, kommt übrigens nicht von ungefähr. „Alleiniger Grund für diesen Zustand unseres Weges sind richtig schwere Transporter und Traktoren mit großen Anhängern, die die Maisernte im Herbst 2015 einbrachten und in Richtung Radegast transportierten. Dem war unser Weg nicht gewachsen, den wir mal in Eigeninitiative planiert und mit Aphaltresten versehen hatten“, sagt Hartwig Meyer. Er hofft, dass nun eine Lösung gefunden wird, damit der Weg gefahrlos benutzt werden kann. Denn wer all zu schnell „An de Timpenwisch“ unterwegs ist, riskiert Schäden an seinem Fahrzeug.

Eine Lösung ist möglicherweise in Sicht. So hat der Landeigentümer bereits im vergangenen Jahr gegenüber der Stadt signalisiert, den Weg wieder befahrbar zu machen. Aufgrund von Frost und Regen sei dies bislang aber nicht sinnvoll gewesen, sagt Uwe Tews vom Gadebuscher Bauhof. Auch ihn ärgere der Zustand des Weges, denn die Straße sei erst im Frühjahr 2015 durch eine Firma ausgebessert worden. Uwe Tews spricht von einem generellen Problem, wenn schwere Landwirtschaftstechnik über wassergebundene Wege fahre. Dieser Belastung halte auf Dauer kein Weg stand.

Pro Jahr gibt Gadebusch rund 10 000 Euro aus, damit Wege im Stadtgebiet und in den Ortsteilen befestigt werden. 

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erstellt am 28.Jan.2016 | 23:34 Uhr

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