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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

03. Dezember 2016 | 07:47 Uhr

Meisterbetrieb in Rehna : Kundenwünsche aus Metall

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Die Schmiede-Metallbau Rehna GmbH fertigt alles von Fenstern bis zu tonnenschweren Stahlkonstruktionen und feiert 150-jähriges Jubiläum

Mit Jubiläen ist das so eine Sache. Soll man sie feiern wie sie fallen, oder aber eher nicht? „Das 50. oder 100. Firmenjubiläum hätte man ja vielleicht feiern können. Aber an so etwas hat in unserer Familie nie einer gedacht. Wir wollten alle immer nur nach vorn schauen und unsere Arbeit machen“, sagt Uwe Wroblewski. Und die machen sie in der Schmiede-Metallbau Rehna GmbH offensichtlich so gut, dass es das Familienunternehmen nach 150 Jahren noch immer gibt. Und da kommt selbst der Geschäftsführer um die Ausrichtung einer Jubiläumsfeier nicht herum.

Gemeinsam mit seiner Frau Christiane schmeißt der 51-Jährige das traditionsreiche Unternehmen seit Juli 1996. Da verabschiedete sich Bernhard Wroblewski in den Ruhestand, das junge Paar trat in die Fußstapfen. Heute gehen mittlerweile zehn Mitarbeiter in dem Schweißbetrieb für Stahlhochbau in der Bülower Straße ihrer Arbeit nach.

Und deren Referenzen reichen von der nach Kundenwunsch gefertigten Brennholzsäge über Carports bis zu riesigen Stahlkonstruktionen für diverse Produktionshallen. So wie in Wismar, wo die Rehnaer eine 80 Tonnen schwere Stahlkonstruktion als Grundgerüst für eine Produktionshalle der Bayer CropScience Biologics GmbH hochgezogen haben. „Da haben wir wirklich unser beinahe komplettes Leistungsspektrum zeigen können“, sagt Uwe Wroblewski. Von der Montage der Tragschale fürs Dach über verschiedenste typische Schlosserarbeiten, Aluminiumbau bis zum Einbau von Brandschutzelementen. Ein Novum in der Firmengeschichte sei hier die Errichtung einer Reinraum-Innenverkleidung gewesen.

Überhaupt: Vieles sei machbar, im Internet heißt das „alle Bestellungen aus Metall, die der Kunde wünscht“. Grenzen bestimmt der Kunde selbst. Und so fertigt der Handwerksbetrieb von Zäunen über Gitter, Geländer, Eingangstore, Vordächer, Türen, Toren oder Treppenanlagen alles, was irgendwie nach Metall riecht. Neues oder historische Nachbauten. Vieles geht, nichts muss.

Seit einigen Monaten geht da sogar noch etwas mehr. Denn mit Schwiegersohn Rico Schollmeyer verstärkt ein Spezialist für Informations- und Elektrotechnik seit kurzem das Familienunternehmen. Der Elektro-Profi im Haus ermöglicht es nun, auch vielfältige Elektroarbeiten aus einer Hand anzubieten. Das hätten bislang Subunternehmer geleistet, erklärt der Firmenchef.

Doch jetzt steht Uwe Wroblewski erst einmal selbst unter Strom. Denn schon am Freitag wird das 150-jährige Firmenjubiläum gefeiert. Da gilt es einiges vorzubereiten. Und dann rückt er – ob er will oder nicht – irgendwie doch in den Mittelpunkt. 

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erstellt am 14.Nov.2016 | 05:00 Uhr

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