zur Navigation springen

Gadebusch-Rehnaer Zeitung

09. Dezember 2016 | 10:46 Uhr

Rehna : Kulturland mit reichlich Potenzial

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Klosterverein und Grenzhus wollen Marketing bündeln / Vereine und Kulturschaffende der Region diskutieren am 26. Februar neue Ideen

Netzwerken ist angesagt. Dafür sprechen sich Eva Doßmann vom Klosterverein Rehna und Andreas Wagner vom Grenzhus in Schlagsdorf aus. Sie entwickeln eine gemeinsame Initiative zur besseren Verknüpfung von touristischen Punkten, kulturellen Angeboten in Westmecklenburg. Darauf laufen die Anstrengungen hinaus, die der Klosterverein Rehna als auch das Grenzhus mit Andreas Wagner als potenziellen Partnern am 26. Februar im Gerichtssaal des Kloster Rehna vorstellen wollen.

Schwerpunkt dürfte das Marketing sein. Zur Gewinnung von Unterstützern wurden mehr als 40 Einladungen in den zurückliegenden Tagen ausgesprochen bzw. versendet.

Kräfte bündeln, lautet somit das Motto der Initiatoren. Eva Doßmann: „Wir wollen Tagesausflügler ein umfassendes Programm mit Geschichte und Kultur in der Region bieten.“ Was könne da näher liegen als das Potenzial zwischen den Domstädten Lübeck, Schwerin, Ratzeburg und den Klöstern Rehna und Zarrentin zu nutzen, fügt Klostervereinsmitglied Burkhard Schmidt hinzu. Geschichtlich habe die Region etwas zu bieten. Es sei das Land, das Heinrich der Löwe im 12. Jahrhundert mit drei Domen ausstattete und zwei Klöster kamen hinzu. Rehna und weitere Einrichtungen in Gadebusch, Dechow, Schlagsdorf, Schönberg liegen mittendrin. Für Schmidt rein optisch gesehen eine Randlage zu den großen Städten. „Das müssen wir wandeln“, meint er und stellt mit „Kulturland zwischen Domen und Klöstern“ den Arbeitstitel der Initiative vor. „Uns liegt daran, mit den Initiatoren vor Ort ins Gespräch zu kommen um deutlich zu machen, dass das Hinterland der Küste mit hochwertigen Angeboten aufwartet“, sagt Andras Wagner. Letztlich gelte, das man vor Ort mit seiner Arbeit überzeugen muss, meint der Leiter des Grenzhuses.

Eine gesunde Ausgangsbasis ist vorhanden. Sie reicht von Musik, Theater und den Festspielen im Rehnaer Nonnengarten über den Musiksommer Schönberg, Kultur am Kloster Zarrentin, den Kulturtagen Dechow, Ganzow, Pferde und Klassik in Gadebusch, dem Open Air Rehna, bis hin zu Museumsangeboten in Schlagsdorf, Breesen und Gadebusch. Darüber hinaus punktet das Unesco Biosphärenreservat Schaalsee mit seiner Marke und den Partnern „Für Leib und Seele“. „Es wäre schön, wenn wir die unterschiedlichsten Angebote zu unserem gemeinsamen Vorteil bewerben“, sagt Schmidt. Er, Wagner und Doßmann sehen im Bereich Kultur reichlich Entwicklungspotenzial: „Den Diamanten sollten wir nicht allein in den Händen halten, sondern ihn auch zu schleifen wissen.“

Über die Möglichkeiten wollen die Initiatoren mit zahlreichen Akteuren aus der Region nun ins Gespräch kommen. Treffpunkt ist am Montag, 29. Februar um 19 Uhr im Gerichtssaal der historischen Klosteranlage in Rehna.

 

zur Startseite

von
erstellt am 09.Feb.2016 | 23:41 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen