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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

08. Dezember 2016 | 06:58 Uhr

Mitmach-Zirkus in Gadebusch : Kleine Artisten erobern die Manege

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Circus Qaiser begeistert mit eindrucksvollem Mitmachprogramm in Gadebusch

Der Zirkus lebt. Den Beweis liefern die Grundschüler aus Gadebusch an der Seite des Familienzirkus Qaiser. Die Artisten gastieren bis heute in der Münzstadt und erfreuten an den zurückliegenden Abenden hunderte Besucher und Akteure mit einem Lern- und Mitmachprogramm insbesondere für Kinder. Die begeisterten in der Manege auf dem Sportplatz am Burgsee in einer Fakirshow, mit Luftakrobatik, Clownerie und Tierdressur.

Marlies Klabunde und Kathrin Jahnke zeigten sich in der Pause voll des Lobes: „Was ihr den Kindern innerhalb von vier Stunden beigebracht habt, das ist unglaublich.“ Es sei ein tolles Programm, welches eine Wiederauflage verdiene. Ein Dank, den das Zirkuspersonal um Juniorchef Alexander Qaiser dankend annahm.

Von Angst war beim Nachwuchs keine Spur, wenngleich der Auftritt mit der Riesen-Phyton die Lautstärke im Chapiteau gefühlt ein wenig dämpfte. Sonja Qaiser beruhigt: „Niemand muss Angst haben. Hier handelt es sich nicht um eine Gift-, sondern eine Würgeschlange.“ Alexander Qaiser und mit ihm die Gadebuscher Kinder hatten das Reptil sicher im Griff – der Applaus war den gelernten Artisten und dem Nachwuchs sicher.

Von Dienstag bis zum gestrigen Donnerstag studierten die Schüler der 1. bis zur 4. Klasse jeweils am Vormittag unterschiedliche Programmteile ein. Für Grundschullehrerin Elke Kummer war der Mittwochabend eine echte Premiere: „Nach den Proben habe ich die Kinder nicht gesehen. Das, was hier und heute gezeigt wird, sind neue Programmteile und eine tolle Leistung.“ Bereits vor vier Jahren gastierte der Zirkus als Schulprojekt in Gadebusch. An der Zielstellung hat sich nichts geändert: Neue Herausforderungen spielerisch angehen.

Die gab es mit jeder Aufführung dank kleiner talentierter Clowns, der Luftakrobatik-Show am Ring, der Fakirwelt und natürlich den „Tellerdrehern aus China“. Dass der eine oder andere Teller am Ende seinen Schwung verlor, schmälerte nicht die Leistung der Juniorartisten, die ihre Teller mit reichlich Anerkennung des Publikums ins Ziel brachten. 

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erstellt am 30.Sep.2016 | 05:00 Uhr

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