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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

19. Januar 2017 | 05:27 Uhr

Roggendorf : Kita freut sich auf neues Domizil

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Gemeindevertreter stimmen für einen Neubau der Kindertagesstätte „Pusteblume“. Verkauf des alten Gebäudes ad acta gelegt

Fast 44 Jahre hat der Hauptteil des Gebäudes der Kita „Pusteblume“ nun auf dem Buckel. Das reicht, befand nun die Gemeindevertretung und spricht sich für einen Neubau aus. Zu viel hatte man bereits in den zurückliegenden Jahren in Reparaturen des Barackenbaus gesteckt und ein Ende ist auch in Zukunft nicht abzusehen. „Wir hatten erst vor, das Gebäude zu verkaufen und haben uns jetzt doch dagegen entschieden“, sagt Bürgermeister Rico Greger. Und das, obwohl es einige Interessenten gab, darunter auch der Arbeiter Samariterbund (ASB), der die Einrichtung betreibt. Der hatte auch ein Gebot abgegeben.

Die Gemeinde will aber einen anderen Weg gehen: Die Mieteinnahmen sollen helfen, den Neubau zu finanzieren. „Erst wenn die Kindertagesstätte in das neue Domizil umgezogen ist wird entschieden, was mit dem Objekt passiert. Wahrscheinlich bleibt aber nur der Abriss“, findet Bürgermeister Greger deutliche Worte.

Die Geschäftsführerin dieser ASB-Einrichtung freut sich über die neue Entwicklung. „Das sind sehr gute Nachrichten. Zumal wir auch gute Prognosen für die Zukunft haben, was die Auslastung der Kita betrifft. Den Krippenbereich werden wir sogar noch ausbauen“, erklärt Jana Ruder.

Auch der neue Leiter der „Pusteblume“, Timon Hinz, ist von der neuen Planung sehr angetan. „Ich dachte, es würde noch eine weitere Sanierung erfolgen. Das Dach ist an einer Stelle undicht und im Krippenbereich sind die Platten so uneben, dass sie schon eine Stolpergefahr darstellen“, berichtet der 25-Jährige. Aber ein Neubau sei natürlich phantastisch und das Beste, was man kriegen könne, betont er.

Derzeit werden von dem jungen Ratzeburger mit weiteren neun Erziehern, einer Reinigungskraft und einer Küchenservicekraft, die zum Hänsel-Service gehört, 102 Kinder betreut. 116 sind aktuell maximal möglich. Neben den Krippen- und Kindergartenkindern gehören auch die Hortkinder der Grundschule des Ortes dazu. Ihre Zahl beträgt momentan 46 Kinder.

Dass auch dieser Part erhalten bleibt, davon geht man in der Gemeinde aus. Und das, obwohl noch keine Genehmigung des Landes für die Grundschule vorliegt. Der Bestand sei aber bis mindestens Sommer 2020 gesichert, so der Bürgermeister, bei der gültigen Grenze von 40 Schülern. „Das wird auch darüber hinaus so bleiben“, ist sich Greger sicher. Aus diesem Grund werden nach dem Bau der neuen Treppe im Herbst als Rettungsweg weitere Investitionen in das Schulgebäude vorbereitet.

An welchem Ort und in welcher Zeit der Neubau der Kita stattfindet, wird in den kommenden Sitzungen der Gemeindevertreter und ihrer Ausschüsse beschlossen werden.

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erstellt am 11.Jan.2017 | 04:45 Uhr

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