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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

03. Dezember 2016 | 20:45 Uhr

Prävention in Gadebusch : Gut beraten ist halb geschützt

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Sicherheitstag für Senioren zum ersten Mal in Gadebusch / Prävention und Information stehen an oberster Stelle

Zum ersten Mal in seiner bereits mehrjährigen Geschichte hat der Sicherheitstag für Senioren nun auch die Münzstadt erreicht. Veranstaltet von der Polizeiinspektion Wismar, Sachbereich Einsatz/Prävention. „Wir wollen in Zukunft noch mehr in die Fläche gehen und auch in kleineren Orten solche Tage durchführen. Nach Gadebusch werden wir sicher erneut kommen“, sind sich Polizeihauptmeisterin Angelika Becker und Polizeikommissar Hans-Jürgen Schröder einig.

Im Schlepptau hatten die Ordnungshüter Verbände, Einrichtungen, Firmen und Institutionen, die rund um das Thema Sicherheit in den verschiedenen Bereichen spezialisiert sind. So zum Beispiel die Verkehrswacht Mecklenburg-Strelitz. „Wir sind mit einem Fahrradsimulator hier, an dem man sein Reaktionsvermögen testen und den sicheren Umgang in brenzligen Situationen trainieren kann“, erklärt Gerhard Seeliger.

Gemeinsam mit dem Sanitätshaus Stolle aus Schwerin, das regelmäßig Rollator-Trainings anbietet, konnten die Besucher gleich an Ort und Stelle an einem Bus des Gadebuscher Unternehmens Flaegel üben. „Alle unsere im Linienbetrieb eingesetzten Busse sind behindertengerecht ausgestattet, so dass es für Rollstuhl- oder Rollatorbenutzer kein Problem gibt, ein- und auszusteigen“, sagt Geschäftsführer Lars Flaegel, der auch für Nahbus fährt.

Die Sicherheit in den eigenen vier Wänden war ein weiteres Thema. Die Volkssolidarität stellte ihren Hausnotruf vor, der über einen Verbund der Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin aufgebaut ist. „Nach Aktivierung des Notrufs dauert es maximal 30 Sekunden, bis sich jemand von uns meldet“, informiert Peter Glück. Für monatlich 18,36 Euro ist dieser Rund-um-die-Uhr-Service zu haben. Darüber hinaus gibt es auch entsprechende Warngeräte, wie Wasser-, Hitze- oder Gasmelder, die automatisch den Notruf auslösen.

Für die Beratung gibt es im Nordwestkreis drei Senioren-Sicherheitsbeauftragte, die über den Seniorenpräventionsrat des Landkreises angefordert werden können. Einer davon ist Gadebuschs ehemaliger Revierleiter, Hartmut Höppner. Und auch Kriminalhauptkommissar Michael Schubbe vom Bereich Technische Prävention kommt kostenlos und unverbindlich zur Beratung ins Haus, wenn es um den Schutz von Hab und Gut geht.

Sollte man dennoch Opfer eines Überfalls oder Einbruchs geworden sein, kann man sich an den Weissen Ring wenden, von dem einen Hilfe zuteil wird. Allerdings sucht dieser ehrenamtlich betriebene Opferschutzring derzeit in seiner Gadebuscher Zweigstelle händeringend nach Mitstreitern, um diese Aufgabe auch weiterhin wahrnehmen zu können.

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erstellt am 28.Okt.2016 | 04:45 Uhr

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