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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

09. Dezember 2016 | 10:44 Uhr

Internetbetrug in Gadebusch : Geld und Auto futsch

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Gadebuscher fiel im Internet auf einen Betrüger herein

Im Internet eingekauft, bezahlt und keine Ware bekommen? Bei der Online-Jagd nach Schnäppchen werden Internet-Nutzer immer wieder Opfer von Betrügern. So berichtete die Polizeig gestern von einem 21-jährigen Mann, der eine Anzeige wegen Betruges im Polizeirevier Gadebusch aufgab.

Er teilte mit, ihm sei vor ungefähr zwei Wochen ein günstiger Pkw in einem Internetverkaufsportal aufgefallen. Dieser Pkw habe sich zwar im Ausland befunden, da der Verkäufer jedoch Fotos als Beweis seiner Seriosität von sich und seinem Ausweis übersandte, überwies der 21-Jährige den Fahrzeugpreis in Höhe von mehreren tausend Euro. Der Pkw wurde bis heute nicht geliefert, das Geld ist weg und der Kontakt zum Verkäufer abgerissen.

Die Polizei rät in Sachen Vorkasse achtsam zu sein. Besonders misstrauisch sollten Käufer Angeboten begegnen, die einfach zu schön sind um wahr zu sein.

„Bezahlen die Kunden, ist ihr Geld oft weg“, warnt auch Wiebke Cornelius von der Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern. Ein Video zsoll zeigen, woran Verbraucher gefälschte Online-Shops erkennen.

1. Es gibt kaum Kontaktmöglichkeiten zum Seitenbetreiber und die Unternehmeridentität ist unklar.

2. Das Impressum fehlt oder ist unvollständig. Die Seiten des Shops sehen hingegen ziemlich professionell aus.

3. Im Browser fehlt in der Adresszeile das Kürzel „https://“ mit Vorhängeschloss.

4. Die Kundenbewertungen sind immer „sehr gut“ und erwecken den Eindruck, es handelt sich um einen seriösen Shop.

5. Von mehreren Bezahlmöglichkeiten bleiben während des Bestellvorganges nur die Vorauskasse, Direktüberweisung oder der Versand per Nachnahme übrig.

6. Wertvolle Gütesiegel werden missbräuchlich verwendet.

7. Der Bestellbutton ist falsch beschriftet (z. B. mit „einkaufen“ oder „weiter“).

8. Am Ende des Bestellprozesses erhält der Verbraucher keine oder eine ungenügende Bestellbestätigung.

Das Video im Internet: www.nvzmv.de ansehen.

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erstellt am 12.Nov.2016 | 12:30 Uhr

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