zur Navigation springen

Gadebusch-Rehnaer Zeitung

30. September 2016 | 12:03 Uhr

Wismar : Fahrer eingeschlafen: Pkw rast in Taxi

vom

Ein Fahrer schlief nach einer Doppelschicht vermutlich am Steuer ein und lenkte sein Auto in den Gegenverkehr

Am Donnerstag wurden gegen 15.15 Uhr die Einsatzkräfte der Wismarer Feuerwehr, des Rettungsdienstes sowie der Polizei zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Westtangente in Wismar gerufen. Bereits die ersten Anrufer informierten über mehrere verletzte Kinder und Erwachsene.

An der Unfallstelle räumte der 28jährige Fahrer eines Pkw BMW ein, nach einer Doppelschicht möglicherweise eingeschlafen zu sein. Zeugen gaben an, der BMW sei plötzlich grundlos nach links auf die Gegenfahrbahn gefahren und dort mit dem aus Richtung Gägelow entgegenkommenden Taxi zusammengestoßen.

Der BMW-Fahrer wurde schwerverletzt mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik nach Schwerin gefahren. Eine 33jährige Frau, welche als Fahrgast im Taxi saß, wurde mit schweren Verletzungen ins Klinikum Rostock gebracht. Ihre Tochter (6), bei der keine sichtbaren Verletzungen festgestellt wurden, kam zur weiteren Untersuchung ins Sana-Hanseklinikum Wismar. Dort wurden auch die Tochter des BMW-Fahrers (6) sowie der 63jährige Taxifahrer ebenfalls mit schweren Verletzungen stationär aufgenommen.

Um festzustellen, ob der Unfallverursacher zum Zeitpunkt des Unfalls fahrtüchtig war, wurde die Staatsanwaltschaft Schwerin über den Unfall informiert und um die Anordnung einer Blutprobe gebeten. Die Blutprobenentnahme erfolgt nach Durchführung notwendiger medizinischer Behandlungen im Krankenhaus und dient der Feststellung aber auch dem Ausschluss einer möglichen Beeinträchtigung des Fahrzeugführers durch Alkohol, Drogen oder Medikamente. Zur zweifelsfreien Feststellung des Unfallhergangs wurde ein sachverständiger Gutachter der DEKRA an die Unfallstelle gerufen.

Für die Zeit der Versorgung der verletzten Personen, der Unfallanzeigenaufnahme sowie der Bergung der beiden völlig zerstörten PKW war eine etwa dreistündige Vollsperrung der Westtangente erforderlich. Trotz der Sperrung ereignete sich infolge von Unaufmerksamkeit im Bereich des Rückstaus ein weiterer Verkehrsunfall. Hier wurden keine Personen verletzt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen