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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

03. Dezember 2016 | 12:38 Uhr

Gadebusch : Erlebnistour Stadtgeschichte

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Ausstellung über Gadebuscher Reformationstaler nimmt Konturen an

Die Bemühungen der Kirchgemeinde Gadebusch und des Förderverein der Kirche für eine stärkere Einbindung der alten Münzstadt Gadebusch in einen Aktionsplan im Reformationsjahr 2017 gehen in eine entscheidende Phase. Noch im Dezember sollen die Stadtvertreter von Gadebusch die Weichen für eine überregionale bedeutsame Ausstellung innerhalb der Stadt Gadebusch als auch für eine Präsentation der Kleinstadt in MV und darüber hinaus stellen. „Wir haben über die Sommermonate weiter am Konzept gearbeitet und möchten das Projekt Reformationstaler gerne als Regionalprojekt in den Ideenwettbewerb der Mecklenburger Schaalseregion platzieren“, sagt Initiator Gerhard Schotte. Gelingt die Aufnahme dürfte die Finanzierung in Teilen als gesichert gelten, erhält die Region Gadebusch ein nicht unbedeutendes Aushängeschild für die touristische Arbeit.

Dass sich das Vorhaben Münzschläger am Rathaus derart weiterentwickelt, hat selbst Ideengeber Gerhard Schotte nicht gedacht. So erwuchs daraus in den vergangenen Jahren eine Ausstellungsidee und fand mit der Kirchgemeinde und dem Förderverein weitere Unterstützer in Gadebusch. „Im Dezember wollen wir das Präsentationskonzept den Stadtvertretern vorstellen und breiter aufstellen“, sagt Schotte.

Neben einer Ausstellung über die Münzstadt, Münzschlägern und den in Gadebusch geprägten Reformationstaler könnte die Ausstellung um die stadtgeschichtliche Entwicklung auf Stelen an historischen Orten eine Erweiterung erfahren. Dazu gehören die erste Schule von Gadebusch, die um 1554 in der Kirche eingerichtet wurde. „Auf den Stelen befinden sich Tafeln in deutsch und englisch, die den Besuchern Informationen geben“, sagt Schotte.

Die Chancen auf einen Konsens stehen gut. Stadt als auch die Nordkirche sind seit längerer Zeit Teilnehmer der Gesprächs- und Planungsrunden für Aktionen zum Reformationsjahr.

Dr. Mitchell Grell, Koordinator der Nordkirche für das Reformationsjahr in Mecklenburg-Vorpommern sieht Gadebusch mit im Boot. Somit könnte sich die Münzstadt auf Augenhöhe an der Seite von Rostock, Greifswald, Sternberg (Ausrufung des Protestantismus) einreihen. „Ich gehe davon aus, dass wir in zirka zwei Woche bereits eine Feinkonzeptionierung innerhalb unserer Arbeitsgruppe vorgenommen haben“, sagt der Gadebuscher Gerhard Schotte.


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erstellt am 25.Sep.2014 | 23:59 Uhr

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